Marktheidenfeld

MP+Steuerberater in MSP am Limit: Anträge für Coronahilfen kosten Zeit und Nerven

Wer eine Corona-Wirtschaftshilfe beantragt muss den Antrag durch einen Steuerberater prüfen lassen. Warum das die Branche an die Belastungsgrenze bringt.
Am Limit: Als 'prüfende Dritte' müssen Steuerberater Anträge auf Corona-Wirtschaftshilfen prüfen. Durch ständige Nachbesserungen und viel Bürokratie kostet das die Branche viel Zeit und Nerven. 
Foto: thinkstock | Am Limit: Als "prüfende Dritte" müssen Steuerberater Anträge auf Corona-Wirtschaftshilfen prüfen. Durch ständige Nachbesserungen und viel Bürokratie kostet das die Branche viel Zeit und Nerven. 

Gefragt wurden sie nicht: Dass der Berufsstand der Steuerberater als "prüfende Dritte" den Check-up von Corona-Hilfsanträgen übernimmt, wurde auf Bundesebene beschlossen. Grund war, dass bei den Soforthilfe-Anträgen im ersten Lockdown zu viel betrogen wurde. Doch nach einem gutem Jahr Pandemie sind manche Kanzleien am Limit: Der Grund sind auch die sich ständig ändernden Anträge. "Für einen einfachen Antrag sitze ich zwei bis fünf Stunden, für einen komplizierteren bis zu zehn Stunden", erzählt Michael Lehnleidner, Steuerberater aus Roden. Rund 20 Anträge hat er bisher gemacht.

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