Karlstadt

Streit um B26n: "Dinosaurier unter den Straßenplanungen"

Warum die geplante Umgehung in Unterfranken nach Ansicht von Vertretern des Bund Naturschutz eines der natur- und klimaschädlichsten Straßenprojekte in Deutschland ist.
Mithilfe von gelben Gasballons zeichneten Gegner der B26n im September 2020 den Verlauf der geplanten Brücke über das Krebsbachtal zwischen Heugrumbach und Büchold im Landkreis Main-Spessart nach.
Foto: Günter Roth | Mithilfe von gelben Gasballons zeichneten Gegner der B26n im September 2020 den Verlauf der geplanten Brücke über das Krebsbachtal zwischen Heugrumbach und Büchold im Landkreis Main-Spessart nach.

"Desaster im Dutzend", so bezeichnen Vertreter des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zwölf Straßenbauprojekte der Bundesregierung in einer Pressemitteilung, in denen "Kosten deutlich zu niedrig angesetzt, europäisches Umweltrecht ausgehebelt, eine faire Beteiligung der Öffentlichkeit sowie die Prüfung von Alternativen verweigert" werden. Eines der besonders umstrittenen Projekte liegt in Unterfranken.Quer durch landschaftlich wertvolle Gebiete in den Landkreisen Main-Spessart und Würzburg laufe "ein Dinosaurier unter den Straßenplanungen", so die Pressemeldung der Naturschützer.

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