Rieneck

MP+Bangen um die Familie in der Nähe des Atomkraftwerks Saporischschja

Inna Yakymenkos Familie lebt in der Nähe des beschossenen Atomkraftwerks im Osten der Ukraine. Ihr Sohn bereitet sich auf den Kampf vor. Freunde ihres Sohnes haben es nach Rieneck geschafft.
Inna Yakymenko (hinten) und die aus der Ukraine geflüchtete Katja mit ihren Kindern.
Foto: Björn Kohlhepp | Inna Yakymenko (hinten) und die aus der Ukraine geflüchtete Katja mit ihren Kindern.

Das erste, was die Ukrainerin Inna Yakymenko am Freitagmorgen fragt, als der Mann von der Zeitung kommt, ist: "Haben Sie heute Nachrichten gesehen? Es ist schrecklich." Zunächst ist unklar, was sie meint, aber als sie erzählt, dass ihre Familie in Saporischschja lebt, ist klar, dass sie den Beschuss des in der Nähe befindlichen Atomkraftwerks meint – des größten in Europa.Sie habe wieder eine schlaflose Nacht verbracht, sagt die 56-Jährige. Ihr Mutter ist dort, ihr Sohn verbringt mit Frau und dem fünfjährigen Enkel die Nächte im Keller und baut tagsüber Molotowcocktails und schweißt Panzersperren zusammen.

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