Karbach

Vorbereitung auf neues Löschgruppenfahrzeug bereitet Sorgen

Die Corona-Pandemie bereitet auch der Führung der Freiwilligen Feuerwehr Kopfzerbrechen, wie die Vereinsführung mit Kommandant Hans-Peter Blum erklärt. Im Vereinsbereich traf sich der Vorstand einmal online, außer im Spätsommer einmalig mit großem Abstand. Die umliegenden Feste wurden alle abgesagt. Gesellige Treffen unter den Wehrleuten waren nicht möglich. Kameradschaftsabend und Feuerwehrball 2021 wurden bereits abgesagt.Die Jahreshauptversammlung ist 2021 für das Spätjahr geplant. 

Auch die Jugendfeuerwehr konnte bis in den Spätsommer hinein keine Aktivitäten aufnehmen. Im Sommer war es in kleinen Gruppen und mit viel Abstand möglich, nicht alles erworbene Wissen zu verlieren. Gut konnte man sich auf den Wissenstest vorbereiten, der aber wegen Einschränkungen nicht durchgeführt werden konnte. Die Feuerwehr-Führung ist begeistert vom Engagement der Jugend mit Jugendwart Arnold Herrmann, der von seinem Sohn Luis tatkräftig unterstützt wird. Beide ergänzen sich hervorragend und pflegen einen guten Draht zum Nachwuchs.

Die aktive Wehr und die Feuerwehrführung stehen inmitten großer Herausforderungen. Nicht nur, dass Corona den Einsatz-, Übungs- und Ausbildungsbetrieb extrem einschränkt, sondern auch dass Vorbereitungen auf das neue Löchgruppenfahrzeug mit Atemschutz getroffen werden müssen. Jedoch sind die meisten Lehrgänge gestrichen oder ins nächste Jahr verschoben. Trotzdem ist es gelungen, mir vier Kameraden den Lehrgang zum Atemschutzträger erfolgreich abzuschließen. Die Pressluftatmer wurden bereits beschafft und werden in Kürze eingebaut. Auch die modulare Truppausbildung stockt. Das neue Fahrzeug wird, wenn alles wie geplant klappt, in ungefähr einem Jahr im Gerätehaus stehen. Bis dahin ist noch viel Ausbildung und Vorbereitung für alle Kameraden notwendig. Sobald es wieder erlaubt ist, wird mit Übungen in Staffel- oder Gruppengröße gestartet. Um das LF10 zu fahren, ist ein Lkw-Führerschein notwendig, wozu Kameradinnen und Kameraden gesucht werden, die sich engagieren. Zudem soll künftig die persönliche Schutzausrüstung von allen Aktiven im Gerätehaus aufbewahrt werden. 

Von: Josef Laudenbacher für die Freiwillige Feuerwehr Karbach

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