Triefenstein

Wie sich Kerstin Deckenbrock auf ihr neues Amt vorbereitet

Telefonisch, virtuell per Online-Seminar und mit viel positiver Energie: Um an Informationen rund um ihre neue Tätigkeit zu kommen, muss die 47-Jährige neue Wege gehen.
Fast nahtlos wird Kerstin Deckenbrock von ihrem alten Job in das neue Amt als Bürgermeisterin von Triefenstein wechseln. Was ist an Vorbereitung derzeit möglich, was nicht? 
Foto: Nicolas Bettinger | Fast nahtlos wird Kerstin Deckenbrock von ihrem alten Job in das neue Amt als Bürgermeisterin von Triefenstein wechseln. Was ist an Vorbereitung derzeit möglich, was nicht? 

Frau Deckenbrock, wie bereiten Sie sich derzeit auf ihren Amtsantritt am ersten Mai vor?

Kerstin Deckenbrock: Eine Einführung in mein neues Amt ist wohl bis Amtsantritt nicht groß möglich. Florian Hoh, der geschäftsleitende Beamte der Kommunalverwaltung Triefenstein, befindet sich nicht im Dienst. 
Aber ich bereite mich theoretisch vor. Letzte Woche habe ich ein viertägiges Webinar für neue Gemeinderäte absolviert, welches mich auf die erste Sitzung und Geschäftsordnung vorbereitet hat. Am Mittwoch werde ich noch einmal an einem Webinar für neu gewählte Bürgermeister teilnehmen. Beides über die Hans-Seidel-Stiftung.

Stehen Sie in Verbindung mit Bürgermeister Norbert Endres?

Kerstin Deckenbrock: Er hat telefonisch zu mir Kontakt aufgenommen. Mit ihm wird es dann noch einmal einen Termin vor Ort oder telefonisch geben. Die nächste Gemeinderatsitzung ist diese Woche. Um mich zu den aktuellen Themen updaten zu können, werde ich hier natürlich als Gast teilnehmen.

Wie bringen Sie ihren bisherigen Beruf bei der Palmer AG in Würzburg zu Ende? 

Kerstin Deckenbrock: Ich arbeite seit der Stichwahl und bis Mitte dieser Woche noch Vollzeit in meinem aktuellen Job und arbeite hier den Nachfolger ein und übergebe meine Themen. Es wird einen fast nahtlosen Übergang geben. Informationen muss ich mir dann sukzessive einholen.
Ab Donnerstag habe ich noch ein paar Tage Urlaub zu Hause, aber auch schon diverse Termine geplant. In Zeiten von Corona ist alles anders. Onboarding muss da klein geschrieben werden. "Leben in der Lage" hieß es in meiner Bundeswehr-Zeit. Ich bin ein positiver Mensch, es geht immer weiter. Eben dann in kleineren Schritten, als ich mir vorgestellt hatte. Aber davon lass ich mich nicht entmutigen – ganz im Gegenteil.

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