Karlstadt

Zeitreise mit dem Grammophon: Jo van Nelsen über Kabarett im KZ

Mit eindrucksvollen Worten, teilweise mit bitterem Humor und dem originalen Klang von uralten Schellackplatzen nahm sich Jo van Nelsen der Schicksale von Menschen an, die vom Nazi-Regime verfolgt wurden.
Foto: Günter Roth | Mit eindrucksvollen Worten, teilweise mit bitterem Humor und dem originalen Klang von uralten Schellackplatzen nahm sich Jo van Nelsen der Schicksale von Menschen an, die vom Nazi-Regime verfolgt wurden.

Die Kunst konnte Menschen ins Konzentrationslager bringen, sie konnte ihnen aber auch helfen, dort zu überleben – zumindest eine Zeitlang. Vor rund 30 Zuhörern erzählte der Kabarettist Jo van Nelsen im Karlstadter Rathaussaal von Menschen wie Isa Vermehren, Paul O'Montis, Kurt Gerron und Willy Rosen, die mit ihrer Kunst und mit ihren offen formulierten Gedanken in den 1930er-Jahren von den Nationalsozialisten verfolgt oder gar ermordet wurden. Das verbindende Glied war für van Nelsen das Grammophon auf dem Bühnentisch, mit dem er seinem Publikum originale Schellackplatten mit den Protagonisten vorführte.

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