Tauberbischofsheim

36 Museen laden im Taubertal zum Besuch ein

Das Tauberländer Dorfmuseum in Weikersheim mit seiner Abteilung über die Grünkerngeschichte ist nur eines der 36 Museen, die im Taubertal zum Besuch einladen.
Foto: Peter Frischmuth | Das Tauberländer Dorfmuseum in Weikersheim mit seiner Abteilung über die Grünkerngeschichte ist nur eines der 36 Museen, die im Taubertal zum Besuch einladen.

Die Ferienlandschaft "Liebliches Taubertal" ist auch im Herbst und Winter ein lohnenswertes Ziel. Bei gutem Wetter kann die Landschaft nach wie vor mit dem Fahrrad oder zu Fuß erobert werden. Bei den jetzt kälter werdenden Temperaturen laden aber auch die Sehenswürdigkeiten zum Besuch ein, wirbt der Tourismusverband in einer Pressemitteilung. Neben Burgen, Schlössern und Klöstern seien es vor allem die Museen, die das "Liebliche Taubertal" kulturell bereichern. Insgesamt könnten im Taubertal 36 Museen besichtigt werden.

Hier hätten international anerkannte Künstlern Werke hinterlassen. Tourismusverband-Geschäftsführer Jochen Müssig nennt Tilmann Riemenschneider, Balthasar Neumann, Matthias Grünewald oder auch Thomas Buscher. "Hinzu kommen zahlreiche regionale und überregionale Künstler, die unserer Landschaft ebenso ihren Stempel aufdrücken", wird Landrat Reinhard Frank zitiert, Vorsitzender des Tourismusverbandes. Er verweist besonders auf das Kloster Bronnbach mit dem dort vom Künstler Johann Adam Remele ausgestalteten Josephsaal.

Die Geschichte und die Besonderheiten des Taubertals seien in den zahlreichen Museen komprimiert zu erleben. Bei einer Reise von Rothenburg ob der Tauber über Creglingen, Weikersheim, Röttingen, Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim bis Freudenberg lerne der Gast einen Großteil der Museenwelt kennen. Hierzu gehören beispielsweise das Mittelalterliche Kriminalmuseum oder das Reichstadtmuseum in Rothenburg, das Fingerhutmuseum in Creglingen, das Tauberländer Dorfmuseum am Marktplatz in Weikersheim oder das Deutschordensmuseum im Residenzschloss in Bad Mergentheim.

Das Heimatmuseum in Lauda-Königshofen mit seiner Fastnachtsabteilung oder das Bauernhofmuseum in Tauberbischofsheim bereicherten dieses Angebot, so die Pressemitteilung. Es folge in Tauberbischofsheim das Tauberfränkische Landschaftsmuseum im Kurmainzischen Schloss, bevor beispielsweise in Werbach-Niklashausen die Geschichte des Pfeifferhannes im gleichnamigen Museum erzählt werde. Der Geschichte könne auch im Kloster Bronnbach nachgegangen werden oder im Heimatmuseum in Reicholzheim. Hinzu komme das Grafschafts- und Glasmuseum in Wertheim und das private Schiffsmodellmuseum in Freudenberg am Main.

Damit seien längst nicht alle Museen genannt, so die Pressemitteilung. Erwähnt werden noch im Stadtgebiet von Creglingen das Museum "Vom Kloster zum Dorf" in Frauental, das Flachsbrechmuseum in Burgstall und das Feuerwehrmuseum in Waldmannshofen.

Eine Liste aller Museen kann unter www.liebliches-taubertal.de/kultur/museen.html abgerufen werden. Weitere Informationen beim Tourismusverband "Liebliches Taubertal", Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Tel.: (09341) 82-5806 und -5807, E-Mail: touristik@liebliches-taubertal.de

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