Tauberbischofsheim

Ein Baumstamm für fast 5000 Euro

Landrat Reinhard Frank (links) verschaffte sich zusammen mit Uwe Renk von der Holzverkaufsstelle des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis einen Eindruck vom diesjährigen Holzverkauf, hier am Roggenberg in Bad Mergentheim.
Foto: Frank Mittnacht, Landratsamt Main-Tauber-Kreis | Landrat Reinhard Frank (links) verschaffte sich zusammen mit Uwe Renk von der Holzverkaufsstelle des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis einen Eindruck vom diesjährigen Holzverkauf, hier am Roggenberg in Bad Mergentheim.

Die "Wertholzsubmission Taubertal" fand in diesem Jahr Ende Februar statt. Landrat Reinhard Frank und Uwe Renk von der Holzverkaufsstelle zogen nun bei einer Begutachtung des Wertholzplatzes "Roggenberg" eine positive Bilanz, wie es im Presseschreiben des Landratsamtes heißt. Eine nachhaltige, generationenübergreifende Waldwirtschaft zahle sich auch dieses Jahr wieder für die Waldbesitzer aus.

Insgesamt wurden bei der Submission auf vier Lagerplätzen 1055 Verkaufslose mit insgesamt 1970 Festmetern Holz (Fm) aus dem Kommunal- und Kleinprivatwald angeboten. Die Eiche bildete mit 1886 Fm den Löwenanteil. Sonstiges Laubholz und Nadelholz waren mit je 42 Fm beteiligt.

Über alle Baumarten hinweg konnte ein Durchschnittserlös von 461 Euro/Fm erzielt werden. Eine Eiche ging mit einem Spitzengebot von 1569 Euro/Fm an einen Furnierhersteller über den Tisch. Der teuerste Stamm wechselte mit 4940 Euro den Besitzer.

Landrat: "Auf die Eiche ist noch immer Verlass"

"Auf die Eiche ist eben noch immer Verlass", wird Landrat Frank zitiert. Die Gebote beim Laubholz bewegten sich auf dem letztjährigen Niveau. Die Erlöse beim Nadelholz waren leicht rückläufig. Dieser Umstand sei aber vor allem dem geringeren Angebot geschuldet, welches nur noch die Hälfte des Vorjahres ausmachte.

Positiv überrascht war man bei der Holzverkaufsstelle über die gestiegene Nachfrage an der Submission. Von insgesamt 48 Kunden gingen Gebote ein. Neben Sägewerksbetrieben, die Waren für Möbel und Parkett herstellen, waren der Handel, das Handwerk und auch die Fass- und Furnierindustrie gut vertreten. Auch aus dem Ausland wurde geboten. Es traten mehrere Kunden aus Frankreich sowie Geschäftspartner aus Italien, Österreich, Dänemark und der Niederlande auf, wie es im Presseschreiben abschließend heißt.

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