Großrinderfeld

Mögliches Windrad am Werbachshäuser Berg wird visualisiert

Nachdem der Großrinderfelder Gemeinderat beschlossen hatte, einen neuen Bebauungsplan "Werbachshäuser Berg" aufzustellen, hatte man bei dem Beschluss schon festgelegt, dass man sich um eine 3D-Visualisierung der maximal verträglichen Höhe einer geplanten Windkraftanlage bemühen werde. Anders als im Jahr 2017, als die Bürgerinitiative einen Flyer mit der Visualisierung am heimischen PC auf die Höhe eines damals geplanten Windrades von 207 Meter Höhe aufmerksam machte, will man dieses Mal mit konkreten und verlässlichen Fakten arbeiten.

"Der Gemeinderat muss abwägen, welche Höhen zum Landschaftsbild rund um Großrinderfeld und zum Umfeld besser passen", begründete Bürgermeister Johannes Leibold in der Sitzung in der Turn- und Festhalle Gerchsheim die Vorgehensweise. Zur definitiven Höhenfestlegung im zukünftigen Bebauungsplangebiet "Werbachhäuser Berg" sei diese Visualisierung nötig, fuhr er fort. Anhand der optischen Darstellung soll die Sichtbarkeit der Windräder mit verschiedenen Höhen aus Sicht der Anwohner veranschaulicht werden. Beauftragt wurde das Büro Ökologie und Stadtentwicklung aus Darmstadt zum Bruttopreis von 2107 Euro.

Neben dieser Vergabe kamen noch weitere hinzu. So soll die Verwaltung im Rathaus eine neue EDV-Anlage erhalten, die aus Sicht des Bürgermeisters "mehr als nötig ist". "Wir müssen dringend aufrüsten. Die Speicherkapazität des Systems ist am Ende". Eine Auslagerung in eine Cloud scheide wegen der aktuell schlechten Netzqualität aus. Leibold hofft allerdings auf die Anbindung an das Glasfasernetz. Doch bis dies soweit sei, müsse man weiter mit einer hausinternen Lösung arbeiten.

Für 28 219 Euro will man für die kommenden fünf Jahre einen neuen Hauptserver leasen. Hinzu kommen noch weiter Hard- und Software für 38 590 Euro, die allerdings gekauft werden sollen. Den Zuschlag erhielt die Firma MR-Datentechnik aus Würzburg, die das Netzwerk der Gemeinde schon seit mehreren Jahren betreut. Da man im Haushalt nur 25 000 Euro für diese Maßnahmen eingestellt hatte, musste der Gemeinderat dieser überplanmäßigen Ausgabe zustimmen.

Wie bereits bei den Haushaltsberatungen angesprochen, kommt man ohne eine neue Kreditaufnahme nicht über das Jahr. Kämmerer Werner Horn berichtete, dass man nun ein Darlehen von einer Million Euro bei der Volksbank MainTauber aufnehmen werde.

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