Wechterswinkel

Außergewöhnliche Künstlerinitiative feiert in Wechterswinkel Geburtstag

Das Institut Heinz feiert zehnjähriges Bestehen. Das Bild zeigt von links: Stephan Winkler, Mia Hochrein und Jan Polacek.
Foto: Max Knauff | Das Institut Heinz feiert zehnjähriges Bestehen. Das Bild zeigt von links: Stephan Winkler, Mia Hochrein und Jan Polacek.

 

In diesem Jahr feiert das "Institut Heinz" – eine außergewöhnliche Künstlerinitiative – sein zehnjähriges jähriges Bestehen: Seit 2010 haben die drei "Wissenschaftler" mit spektakulären Aktionen, wie auch widersinnigen Projekten und humorigen Veranstaltungen in der Region und darüber hinaus für Aufsehen gesorgt. Highlights waren beispielsweise unkonventionelle Kaffeefahrten mit anschließendem Verkauf von "Heinz-Decken"; eine Persiflage auf entsprechende Ausflugs- bzw. Verkaufsfahrten. Das Zehnjährige wird nun von den beteiligten Künstlern zum Anlass genommen, zehn Jahre Kunst Revue passieren zu lassen. Ab Samstag, 19. September, ist die Schau im Kloster Wechterswinkel zu sehen.

Gemäß seinem Motto "Heinz ist, wer trotzdem lacht" und "Kunst macht man, Humor hat man" wird das Institut auch seine Jubiläumsausstellung gestalten: Die unterschiedlichen Formen Kunst zu äußern, zu vermitteln und erlebbar zu machen durch Interaktion, Performance und unterschiedliche Kunstaktionen, wie sie das Institut Heinz seit zehn Jahren tätigt bzw. erforscht, bilden die Grundlagen für die Gesamtschau im Kloster Wechterswinkel. Neben einer Dokumentation, darunter auch Videoclips der vielfältigen Kunstaktionen, und einer Kunstausstellung wird ein umfangreiches Begleitprogramm das Wesen und Wirken des Instituts partizipativ und interaktiv vermitteln.

Kultureller Start in den Feierabend

Das Institut besteht aus drei „Wissenschaftlern“: Mia Hochrein studierte an der Kunsthochschule in Kassel Bildende Kunst und visuelle Kommunikation. Jan Polacek absolvierte eine Lehre an der staatlichen Berufsfachschule für Holzbildhauer in Bischofsheim, an die sich ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg anschloss. Der dritte im Bunde ist Stephan Winkler: Er studierte Freie Kunst an der Hochschule für Kunst und Musik in Bremen.

Neu: Immer am ersten Donnerstag im Monat hat das Kloster von 13 bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei und als Bonus gibt es eine Führung um 19 Uhr – für einen kulturellen Start in den Feierabend. Aufgrund der aktuellen Situation ist eine Anmeldung für die Führung erforderlich.

Voranmeldung ist erforderlich

Öffentliche Führungen werden während der Sonderausstellungen jeden Sonntag um 14.30 Uhr sowie am ersten Donnerstag des Monats um 19 Uhr angeboten – dazu ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl eine Voranmeldung erforderlich. Dies ist möglich per Mail an kulturagentur@rhoen-grabfeld.de, per Facebook-Direktnachricht oder telefonisch unter (09771) 94690 (bis freitags um 12 Uhr). Spätentschlossene können sich gegebenenfalls für Restplätze am Samstag bis 17 Uhr im Kloster unter (09773) 897262 anmelden. Für alle Veranstaltungen gilt: Mit Maske und Mindestabstand.

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