Bad Neustadt

Bad Neustadt: Keine verkaufsoffenen Sonntage mehr in diesem Jahr

Die beiden geplanten verkaufsoffenen Sonntage zusammen mit den Foodtrucks und dem Mittelaltermarkt fallen wegen Corona aus. Wie sieht es mit der langen Einkaufsnacht aus?
Ein solches Bild wird es in diesem Jahr nicht geben. Wegen der Corona-Pandemie fallen die geplanten verkaufsoffenen Sonntage für das zweite Halbjahr 2020 in Bad Neustadt aus. Und damit auch das Foodtruck-Event im September. Das Foto zeigt das Festival im Jahr 2019.
Foto: Archiv Anja Behringer | Ein solches Bild wird es in diesem Jahr nicht geben. Wegen der Corona-Pandemie fallen die geplanten verkaufsoffenen Sonntage für das zweite Halbjahr 2020 in Bad Neustadt aus.

In diesem Jahr wird es in Bad Neustadt keine verkaufsoffenen Sonntage mehr geben. Das beschlossen das Stadtmarketing Bad Neustadt, die Standmarketing GmbH, der Bürgermeister, der Stadtrat und die Stadtverwaltung einstimmig in einer außerordentlichen Sitzung.

Aufgrund der aktuellen Verschärfung des Corona-Infektionsgeschehens in Deutschland und der damit immer komplexer werdenden Anforderungen an Hygienekonzepte für öffentliche Veranstaltungen habe man sich zu diesem Schritt entschieden, gab Jan Angermüller vom Vorstand des Stadtmarketings in einer Pressemitteilung bekannt. "Neben den Problemen mit der Umsetzung und der Durchführbarkeit sind wir uns unserer Verantwortung bewusst, auch unseren Teil zur Einschränkung dieser Pandemie beizutragen", so Angermüller.

Rund 5000 Besucher in den vergangenen Jahren

Die Absage betrifft die verkaufsoffenen Sonntage mit den Foodtrucks am 26. und 27. September sowie mit dem Mittelaltermarkt am 18. Oktober. "Wir haben hin und her überlegt. Wir wissen, wie schwer es momentan der Einzelhandel und die Gastronomie haben. Uns tut die Entscheidung sehr weh", führte Michael Feiler, Geschäftsführer der Tourismus- und Stadtmarketing GmbH, auf Nachfrage weiter aus. Das Foodtruck-Event habe in den vergangenen Jahren um die 5000 Besucher angezogen. "Wie sollen wir so etwas beherrschen und angesichts solcher Zahlen für die notwendige Sicherheit sorgen?" 

Auch die lange Einkaufsnacht am 27. November wird es in der gewohnten Form so nicht geben, erklärte Feiler. Eventuell könne man längere Öffnungszeiten mit einem kleinen, kulturellen Ereignis verbinden. Dazu müsse aber erst noch ein Plan erstellt werden. 

Zur Zeit arbeite das Stadtmarketing daran, alternative Konzepte zu entwickeln, um die Mitglieder im Einzelhandel und in der Gastronomie in der anstehenden schwierigen Herbst- und Winterzeit zu unterstützen, betonte Jan Angermüller abschließend.   

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