Bad Königshofen

Badefreuden unter den Bedingungen der Corona-Pandemie

In Bad Königshofen nimmt die FrankenTherme am Montag außen den Betrieb auf. In Wargolshausen darf ab Samstag geplanscht werden. In Waltershausen ist das Bad noch zu.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Auszubildender Kevin Fischer reinigt mit einem Hochdruckreiniger Beckenrand des Heilwassersees an der FrankenTherme. Ab Montag sind der See und das Außenbecken für Besucher geöffnet.
Foto: Michael Petzold | Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Auszubildender Kevin Fischer reinigt mit einem Hochdruckreiniger Beckenrand des Heilwassersees an der FrankenTherme.

Ob der Sommer hält, was sich viele von ihm versprechen, muss sich erst noch zeigen. In der Frankentherme in Bad Königshofen und im Freibad Wargolshausen jedenfalls laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, um gerüstet zu sein, wenn die heißen Tage kommen und die Menschen nach Abkühlung lechzen. Es wird auf alle Fälle ein Vergnügen mit Einschränkungen sein, macht doch die noch nicht besiegte Corona-Pandemie Vorsichtsmaßnahmen weiterhin notwendig. Noch völlig unklar ist, ob heuer auch das Freibad in Waltershausen aufmacht. Hier werden noch Helfer gesucht, die unentgeltlich Aufsichtsdienste übernehmen, wie Bürgermeisterin Cornelia Dahinten gegenüber dieser Redaktion erklärte.     

Doch zunächst nach Bad Königshofen. Dort hofft FrankenTherme-Geschäftsführer Werner Angermüller auf regen Zuspruch, wenn am Montag, 15. Juni, um 10 Uhr der Heilwassersee und das Außenbecken für die Badegäste geöffnet werden. Mehr lassen die coronabedingten Einschränkungen nicht zu. Weder Sauna noch Sprudelbad oder die Rutsche, die eh noch im Aufbau ist, dürfen genutzt werden. Und wer sich innerhalb des Gebäudes bewegt, etwa auf dem Weg zu den ausgewiesenen Umkleidekabinen oder zur Cafeteria, der muss einen Nasen-Mundschutz tragen. Auf warme Duschen müssen die Badegäste verzichten, immerhin  stehen aber im Freien drei Kaltwasser-Duschen zur Verfügung. Dafür misst die Temperatur im Heilwassersee zwischen 28 und 29 Grad und im Außenbecken sind es sogar 30 Grad.       

Auf die aktuell geltenden Hygienevorschriften werden die Besucher in der Therme auf Schritt und Tritt hingewiesen.
Foto: Michael Petzold | Auf die aktuell geltenden Hygienevorschriften werden die Besucher in der Therme auf Schritt und Tritt hingewiesen.

Maximal 90 Badegäste dürfen zur selben Zeit auf das Gelände

Maximal 90 Gäste dürfen sich gleichzeitig auf den Freiflächen der Therme aufhalten und das für maximal zwei Stunden. Mit der Eintrittsgebühr, die unverändert bleibt, wird auch jeder Gast mit Namen und Anschrift erfasst, wie das in Zeiten von Corona etwa auch bei Restaurant-Besuch vorgeschrieben ist. Um Wartezeiten zu vermeiden, will Angermüller auf der Website der FrankenTherme einen Zähler installieren lassen, der Auskunft darüber gibt, wie viele Menschen sich aktuell auf dem Gelände befinden. Jugendliche unter 14 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen eintreten. Trotz der Beschränkungen und Hygiene-Vorschriften, die zudem einen deutlich höheren Personalaufwand notwendig machen, hofft Angermüller darauf, dass die  Besucher ein echtes Badevergnügen erleben.

Im Freibad Wargolshausen - Hier ein Foto vom Sommer 2015 - startet das Badevergnügen am Samstag. Allerdings dürfen nur 17 Schwimmer gleichzeitig ins Becken. 
Foto: Archivfoto Ansgar Büttner | Im Freibad Wargolshausen - Hier ein Foto vom Sommer 2015 - startet das Badevergnügen am Samstag. Allerdings dürfen nur 17 Schwimmer gleichzeitig ins Becken. 

Umkleidekabinen und der Kiosk bleiben im Freibad Wargolshausen geschlossen 

Auch im Freibad in Wargolshausen läuft nicht alles wie gewohnt. Das Kiosk bleibt geschlossen, ebenso wie die drei Umkleidekabinen, wenn jetzt an diesem Samstag, 13. Juni, die Saison beginnt. "Der Desinfektions-Aufwand ist einfach zu hoch", sagt Schwimmbad-Chefin Edith Scherl, die auf gut 40 Helfer zählen kann. Keine große Einschränkung bedeutet dagegen, dass nur 70 Besucher gleichzeitig auf dem Gelände sein dürfen. Auch in der Vergangenheit seien es im Durchschnitt nicht mehr gewesen, weiß Edith Scherl. Wartezeiten kann es höchstens am Beckenrand geben,  weil sich nur 17 Personen zusammen im Becken aufhalten dürfen.           

Ob auch in Waltershausen heuer geplanscht werden darf, steht noch in den Sternen. Das wird vor allem davon abhängen, ob sich genügend Helfer finden, die Aufsichtsdienst im Freibad übernehmen. Dabei geht es auch darum, auf die Einhaltung der Spielregeln zu achten, die die Auflagen wegen der Corona-Pandemie mit sich bringen. Der Verein der Schwimmbadfreunde allein sei nicht in der Lage die Aufgabe zu stemmen. Deshalb sucht Bürgermeisterin Cornelia Dahinten für jeden Öffnungstag von 12 bis 20 Uhr vier Personen, die diese Aufgabe für ein Dankeschön im Zweischichtbetrieb übernehmen wollen.

Zahlen könne die Gemeinde - leider - nichts, sagt sie, weil das Freibad eh schon regelmäßig Verluste produziere. Sollten sich bis Freitag, 19. Juni, genügend Helfer gefunden haben, dann wird das Freibad soweit hergerichtet, dass es bald danach geöffnet werden kann. Anmeldungen für Aufsichtsdienste nimmt die Gemeinde unter Tel.: (09 762) 91 000 entgegen.   

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