Bad Königshofen

Bauanträge und Kaninchenplage weitere Themen im Stadtrat

Kaninchenplage: Die eigentlich süßen Nager sind am Schützenweg in Bad Königshofen zu einer Plage geworden.
Foto: Dieter Radziej | Kaninchenplage: Die eigentlich süßen Nager sind am Schützenweg in Bad Königshofen zu einer Plage geworden.

Drei Bauanträge behandelte der Stadtrat in seiner Sitzung am Donnerstagabend, wie wurden alle einstimmig genehmigt. Zunächst ging es um den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage Am Sommersbach in Merkershausen, wobei dem Antragsteller die Genehmigung erteilt wurde, den Kniestock etwas höher auszuführen als im Bebauungsplan vorgesehen. Dass dadurch im Dachgeschoss ein zweites Vollgeschoss entsteht, auch dafür wurde das Einvernehmen erteilt. Grünes Licht gab es außerdem für zwei  Werbeanlagen in der Martin-Reinhard-Straße 39 an einem Fitnessstudio und am Kurzentrum 2 am neuen Gesundheitszentrum. Im Genehmigungsfreistellungsverfahren nahm der Stadtrat den Neubau eines Einfamilienhauses am Mittelberg 26 in Bad Königshofen zur Kenntnis.

Kaninchen nehmen überhand

Unter dem Tagesordnungspunkt „Informationen“ regte Angelika Wilimsky an, die aktuellen Informationen zur Corona-Krise im Schaukasten am Rathaus auszuhängen, was Bürgermeister Helbling veranlassen will. Auch dem Hinweis der Stadträtin, dass die digitalen Anzeigen am Busbahnhof nicht richtig funktionieren, will die Stadt nachgehen. Tobias Saam sprach die Verschärfung der Kaninchenplage am Schützenweg in Bad Königshofen an. Thomas Helbling meinte, dass die Tiere laut Landratsamt mit einer Ausnahmegenehmigung zwar geschossen werden dürften, es sich dafür wegen der Nähe zur Bebauung aber keine Jäger finden würden. Frank Helmerich wies auf spezialisierte Firmen hin, die die Tiere lebend fangen würden und dafür eine Garantie geben würden. Er erklärte sich auf Bitte des Bürgermeisters bereit, weitere Auskünfte einzuholen.

Tobias Saam war es auch, der fragte, warum einige noch recht junge Bäume am Weg von Bad Königshofen nach Ipthausen abgeknickt oder abgeschnitten wurden. Einer Zuhörerin, die dazu Auskunft geben wollte, wurde mit 13 gegen sieben Stimmen das Rederecht verweigert. Dafür antwortete Stadträtin Ruth Scheublein. Sie äußerte die starke Vermutung, dass es sich um Vandalismus gehandelt habe.

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