Hohenroth

Baugebiet Burgblick in Hohenroth wird konkreter

Der Bebauungsplan für das Baugebiet "Burgblick" in Hohenroth wird konkreter.
Foto: Brigitte Chellouche | Der Bebauungsplan für das Baugebiet "Burgblick" in Hohenroth wird konkreter.

Das Baugebiet "Burgblick" in Hohenroth wurde schon vor einige Zeit beschlossen. Durch verschiedene Umstände verzögerte sich jedoch die Umsetzung immer wieder. Jetzt wird die Planung konkreter. Matthias Kirchner vom gleichnamigen Planungsbüro aus Oerlenbach stellte den momentanen Sachstand in der jüngsten Gemeinderatssitzung vor und bat um grünes Licht für die weitere Vorgehensweise.

Eckdaten

In einem kurzen Rückblick gab er die Eckdaten an. Über 50 Bauplätze werden im Baugebiet, einem ruhigen Wohnareal, angeboten werden. Es wird ein moderner Bebauungsplan mit wenigen Festlegungen, so Kirchner. So sind fest Einzelhäuser eingeplant, die Gesamthöhe wird vorgeschrieben, der Garagenstandort und maximal zwei Geschosse. Der Rest wird frei wählbar sein.  Es folgten Diskussionen unter den Räten über die Gasversorgung, Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser, Schottergärten, Zisternen und Dachformen.

Keine Gärten des Grauens

Am Ende konnte Planer Kirchner einige Beschlüsse mitnehmen. So wird es keine zentrale Wärmeversorgung geben. Der Einbau von Zisternen in maximaler Größe von neun Kubikmetern für Einzelgrundstücke wird in den Bebauungsplan aufgenommen. Es werden keine Schottergärten geduldet. Die Einfriedungen zur Straßenseite dürfen maximal 1,20 Meter betragen. Das Regenrückhaltebecken am "Säurüssel" wird als kleines Staubecken gebaut werden. Die Straßen im Baugebiet werden zum großen Teil als Wohnwege gebaut werden, durch bauliche Maßnahmen werden die PKW Fahrer auf den anderen Straßen zum langsam Fahren gezwungen. Ein kleiner Kreisel mit 35 Metern Durchmesser in der Mitte des Baugebietes wird die Geschwindigkeit der einfahrenden PKW abbremsen.

Die aus Lärmschutzgründen nicht mit Wohngebäuden bebaubaren Grundstücke südlich des Ausweichsportplatzes werden als öffentliche Grünflächen und Parkanlagen angelegt werden. Dies bietet sich an, da auf dem daneben liegenden Grundstück ein Seniorenheim geplant wird.

Bei manchen Punkten noch keine Einigung

Zurück gestellt wurde die Entscheidung über eine Mehrfamilienhausbebauung, eventuell Reihenhäuser. Hier soll eine  Bedarfsabfrage gestartet werden. Auch über die Festsetzungen für mehrgeschossigen Wohnungsbau mit zwei (maximale Gebäudehöhe 12 Meter) oder drei Vollgeschossen plus Staffelgeschoss ( maximale Gebäudehöhe 15 Meter) konnten sich die Räte nicht einigen. Hierzu wird der Bürgermeister einige Rücksprachen mit den entsprechenden Personen halten.

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