Bischofsheim

Bischofsheim: Einige Vereine verzichteten auf Fördergelder

Die Verteilung der Sportfördermittel der Stadt Bischofsheim für das Jahr 2020 wurde in der Dezember Sitzung beschlossen. Das Bild zeigt Turner des TSV Bischofsheim beim Tag der offenen Tür im Jahr 2019.
Foto: Marion Eckert | Die Verteilung der Sportfördermittel der Stadt Bischofsheim für das Jahr 2020 wurde in der Dezember Sitzung beschlossen. Das Bild zeigt Turner des TSV Bischofsheim beim Tag der offenen Tür im Jahr 2019.

Für das Jahr 2020 wurden die Sportfördermittel der Stadt Bischofsheim von 7500 Euro auf 30 000 Euro erhöht. Dieser Beschluss wurde im Zuge der Haushaltsberatungen im Frühjahr diesen Jahres gefasst. Die Stadt Bischofsheim gewährt diese jährliche Sportförderung den Sportvereinen, um diese bei ihren vielfältigen Aufgaben zu unterstützen. Dabei gehe es einerseits um den personellen Bereich, wie die Beschäftigung von Übungsleitern aber auch die Ausstattung mit Sportgeräten und die Kosten für notwendige Räumlichkeiten. Die Verteilung der Sportfördermittel wurde analog zu den Kriterien der staatlichen Vereinspauschale festgelegt.

Die 30 000 Euro teilen sich demnach auf wie folgt: 8808 Euro für den TSV Bischofsheim, 7574 Euro bekommt der WSV Oberweißenbrunn, 3904 Euro der VfR Bischofsheim, 3495 Euro der SV Frankenheim, 2561 Euro der RWV Haselbach, 2141 Euro die DJK Unterweißenbrunn und 1514 Euro die DJK-FC Wegfurt.

Kulturfonds wurde erhöht

Auch der Kulturfonds wurde für 2020 auf 30 000 Euro erhöht, bislang waren es 5000 Euro. Doch ausgerechnet in diesem Jahr wurde aufgrund der aktuellen Situation von einigen kulturschaffenden Vereinen aufgrund sehr geringer Ausgaben keine Anträge eingereicht. 2009 beschloss der Stadtrat einen zehnprozentigen Zuschuss auf Anschaffungskosten zu geben. In diesem Jahr wurde der Zuschuss auf 25 Prozent erhöht, unabhängig davon, ob staatliche Zuschüsse aus Corona-Hilfsprogrammen in Anspruch genommen wurden.

Aus dem Kulturfond werden 6708 Euro ausgezahlt. Die Mittel verteilen sich wie folgt: 1820 Euro für die Rhöner Musikkapelle Oberweißenbrunn, 1604 Euro für den Musikverein Frankenheim, 1219 Euro für den MGHV Haselbach, 518 Euro für den Gesangsverein Liedertafel Bischofsheim, 433 Euro für die Katholische Bücherei Wegfurt und 29 Euro für die Trachtenkapelle Unterweißenbrunn.

Ob die Sportfördermittel und der Kulturfond in 2021 auch wieder jeweils über 30 000 Euro lauten werden, müsse im Rahmen der Haushaltsberatungen für das kommende Jahr vom Stadtrat beschlossen werden, informierte Bürgermeister Georg Seiffert.

Auch Bauanträge wurden behandelt

Zugestimmt wurden vorliegenden Bauanträgen und Bauvoranfragen: Es ging um die Baugenehmigung für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage und PV-Anlage in Wegfurt, die Baugenehmigung zum Anbau einer landwirtschaftlichen Gerätehalle an eine bestehende landwirtschaftliche Scheune in Haselbach, die isolierte Befreiung zur Errichtung eines Metallzauns/Maschendrahtzaun in der Ahornstraße in Bischofsheim sowie der Vorbescheid zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Oberweißenbrunn. Ebenfalls positiv entschieden wurde der Vorbescheid zur Errichtung eines mobilen Hühnenstalls mit Umzäunung in der Gemarkung Oberweißenbrunn. Geplant sei die Haltung von 100 Hühnern zur Eierproduktion, ein bis zwei Hähne und einiger Puten.

Die Verwaltung hat bereits dem Antrag auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Carport in der Osterburgstraße in Haselbach zugestimmt. Außerdem wurde folgenden Anträgen nach Denkmalschutzgesetz zu gestimmt: der Montage einer Satelliten-Empfangsanlage auf der Nordwest-Dachseite im Färberzwinger in Bischofsheim, der Gestaltung der Außenanlage mit Parkplatzneuordnung im Färberzwinger und der Erneuerung der Fenster und Haustür in der Schustergasse in Bischofsheim.

Für das Anwesen in der Schustergasse in Bischofsheim wurden Fördermittel nach dem Kommunalen Förderprogramm im Sanierungsgebiet "Altstadt" in Höhe von 50 000 Euro bewilligt. Für das Anwesen in der Haselbachstraße wurde 37 000 Euro Förderung aus dem Kommunalen Förderprogramm für Investitionen zur Revitalisierung der Ortskerne gewährt.

Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde bekannt gegeben, das der Auftrag für die Fliesenarbeiten in der Rhönhalle in Frankenheim an die Firma Damian Werner aus Kalbach zum Preis von 111 685 Euro vergeben wurden.

Mobile Geschwindigkeitsmesstafeln sollen angeschafft werden

Mit der Planung der Außenanlage und Platzgestaltung im Bereich der Braunsmühle in Bischofsheim wurde das Planungsbüro Bergmann Architekten aus Hofheim beauftragt. Die Ingenieurleistungen zur Erschließung des Bebauungsplangebiets "Pfarrstreich" in Wegfurt wurden an die Firma Bautechnik Kirchner aus Oerlenbach vergeben.

Die Verwaltung wird mobile Geschwindigkeitsmesstafeln anschaffen. Christian Enders machte darauf aufmerksam, dass eine solche Anschaffung sinnvoll sei. In Frankenheim sei über die Tafel der Verkehrswacht die Geschwindigkeit gemessen worden, die Verkehrsteilnehmer seien automatisch langsamer gefahren. Laut Kämmerer Daniel Manger sind entsprechende Haushaltsmittel bereits eingestellt. Enders bat bei der Anschaffung mit Vertretern der Gebietsverkehrswacht Bischofsheim Kontakt aufzunehmen.

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