Stockheim

Bürgermeisterkandidatin Karmen Wille stellt sich vor

Karmen Wille (im Bild), Bürgermeisterkandidatin der Freien Wähler Stockheim, und ihr Team für den Gemeinderat forderten bei ihrer Wahlveranstaltung mehr Transparenz in der Gemeindepolitik. 
Foto: Eva Wienröder | Karmen Wille (im Bild), Bürgermeisterkandidatin der Freien Wähler Stockheim, und ihr Team für den Gemeinderat forderten bei ihrer Wahlveranstaltung mehr Transparenz in der Gemeindepolitik. 

Auf reges Interesse stieß die Wahlversammlung der Freien Wähler. Sämtliche Altersgruppen, von den jungen Erwachsenen bis zu den Senioren, waren der Einladung gefolgt. Es hatten sich mehr als 40 Bürger im Gemeinde- und Pfarrzentrum "Alte Schule" eingefunden, um der Vorstellung der Bürgermeisterkandidatin Karmen Wille und der weiteren Bewerber für den Gemeinderat beizuwohnen.

Die Initiatoren waren positiv überrascht von der stattlichen Besucherzahl. "Dass so viele kommen würden, das hätte ich nicht gedacht", räumte die Vorsitzende des Ortsverbandes, Diana Pachovsky, bei der Begrüßung zu Beginn der Versammlung freudestrahlend ein, und dankte für das entgegengebrachte Interesse.

Frischer Wind im Gemeinderat

"Frischen Wind" in die Gemeindepolitik bringen möchten Karmen Wille, die als Gegenkandidatin des amtierenden Bürgermeisters Martin Link antritt, und ihr Bewerberteam für den Gemeinderat.

Die Vorstellungsrunde erfolgte in lockerer, entspannter Atmosphäre und die Kandidaten zeigten sich selbstbewusst und motiviert. Demokratie, Wertschätzung, Diskussion, Transparenz, Vertrauen, Bürgernähe und Gemeinschaft waren Schlagworte, die an diesem Abend wiederholt fielen.

Karmen Wille stellte zunächst in freier Rede ihre Person, ihren beruflichen Werdegang und ihre zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten und schließlich ihre politischen Ziele vor. Die 54-jährige Verwaltungsangestellte führte an, für eine "andere" Politik als die bisherige stehen zu wollen. "Respekt fängt beim Zuhören an" stand als Leitspruch am Beginn der Präsentation. Zuhören, "nicht nur übereinander, sondern miteinander reden" waren dann auch Forderungen der Kandidatin, die sich mehr Diskussionsbereitschaft im Gemeinderat und auch in der Bevölkerung wünscht. Im Gemeinderat würde Gesprächsbedarf häufig abgeblockt. "Aber Demokratie ist Diskussion", so Wille und dazu gehöre es auch, manchmal "unbequem" zu sein – ein Attribut, das sie im Übrigen auch sich selbst zuschreibt. Wichtig sei die Wertschätzung jedes Einzelnen, auch wenn man unterschiedliche Meinungen vertrete.

Bürger werden von der Gemeindepolitik zu oft außen vor gelassen

In diesem Zusammenhang befand Wille, dass der Bürger von der Gemeindepolitik zu oft außen vorgelassen werde. "Schon mit kleinen Dingen kann man Vertrauen schaffen", befand sie. Transparenz und Einbeziehung der Bürger führten auch ihre Mitstreiter an diesem Abend als Prämissen an, was bei den Zuhörern gut ankam, ebenso wie der Wunsch nach mehr Gemeinschaftssinn. Einige Versammlungsbesucher pflichteten bei, dass das Gemeinschaftsgefühl nachgelassen habe. Doch Stockheim habe großes Potenzial und es ließe sich gemeinsam viel mehr erreichen, zeigte sich die Bewerberin um das höchste politische Amt im Ort kämpferisch und frohen Mutes. Wenn sie als Bürgermeisterin gewählt werde, würde sie sich auch voll und ganz der Gemeindearbeit widmen und ihren jetzigen Beruf aufgeben, kündigte sie an.

Innenentwicklung, technischer Fortschritt (Stichwort Digitalisierung), Naturschutz, Nachhaltigkeit, Stärkung der Vereine und des Ehrenamtes und die Förderung der Jugendarbeit stehen als weitere Themen auf dem Wahlprogramm, das die Versammlungsbesucher aufmerksam verfolgten.

Neben den amtierenden Gemeinderäten Karmen Wille, Diana Pachovsky, Thomas Dietz, Harry Zirk und Michael Fuchsberger stellen sich als "Neulinge" Wolfram Hoch, Silas Weigand und Max Wüst der Wahl am 15. März. Dass mit Weigand und Wüst (beide 21 Jahre) auch zwei Vertreter der jungen Bürgerschaft die Gemeinde aktiv mitgestalten wollen, gefiel den Besuchern, wie nach der Versammlung zu vernehmen war.

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