Burglauer

Burglauer hat jetzt einen Rathausplatz

Der Rathausplatz von Burglauer ist schön geworden. Durch viel Eigenleistung der Bürger konnte Geld gespart werden.
Foto: Marco Heinickel | Der Rathausplatz von Burglauer ist schön geworden. Durch viel Eigenleistung der Bürger konnte Geld gespart werden.

"Es war Zeit, dass die ungepflegte Schotterfläche wegkam." Bürgermeister Marco Heinickel zeigte sich zufrieden über die schöne Aussicht aus seinem Dienstzimmer. Er blickt jetzt direkt auf die neu gepflasterte Fläche, gegenüber des Burgläurer Rathauses. Und gleichzeitig auf die neue Wand, in der die Schaukästen für die öffentlichen Bekanntmachungen ihren Platz finden.

Ein neuer Name für diesen Platz musste nun gefunden werden. Das war nicht schwer. Der Bezug zum Rathaus war räumlich da. Also wird der Platz nun Rathausplatz heißen. So bestimmten es die Gemeinderäte. In über einhundert ehrenamtlichen Stunden sowie weiteren Arbeiten durch den Bauhof wurde neben der Pflasterung der Fläche auch die Wand für die gemeindlichen Schaukästen errichtet. Daher konnten aufgrund der Eigenleistung die Kosten von 20.000 Euro auf 15.000 Euro reduziert werden, verkündete der Bürgermeister stolz.

Solitärbäume werden gepflanzt

Sehr grün wird es in Burglauer. "Die Solitärbäume sind eingetroffen", informierte Heinickel die Räte. Sie würden jetzt gesetzt werden. 13 Obstbäume werden zwischen Pendlerparkplatz und Lauer gepflanzt, drei Bäume verschönern den Grünabfallplatz. Die Pflege übernehmen ehrenamtlich Bürger aus Burglauer. Noch eine zweite grüne Naturschutzaktion konnte Heinickel vermelden: Die Streuobstwiese am Rabus wird ihrer Bestimmung nun gerecht, dort werden zur Zeit 70 verschieden Obstbäume gepflanzt. Darüber freuten sich die Räte sehr.

Die Freude setzte sich fort, als Hubert Türich und Simon Pillmeier vom AELF (Forstamt) die Zahlen des Jahresbetriebsplanes 2023 für den Gemeindewald Burglauer vorstellten. Geplant ist ein Holzeinschlag von 2826 Festmetern mit einem Erlös von 195.000 Euro, die Ausgaben betragen 100.000 Euro. So dass Burglauer mit einem Überschuss von 95.000 Euro rechnen kann.

Am 10. Dezember wieder Weihnachtsmarkt

Türich sprach die gespannte Situation des Waldes insgesamt an, den man auf den Burgläurer Wald übertragen kann, so der Waldfachmann. Burglauer habe sieben Hektar Wald Kernzone an das Biosphärenreservat abgegeben. Hier sei jetzt noch ein Durchgang gemacht worden (265 Festmeter). "Das war der letzte Hieb. Ab jetzt gilt der Prozessschutz", sagte Türich. Heinickel lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem AELF und der Gemeinde Burglauer und bedankte sich dafür.

Als letztes informierte der Bürgermeister über den Weihnachtsmarkt. Er findet am Samstag, 10. Dezember, am Dorfplatz und am Pfarrheim statt. Die Organisation hat die Kirmesgesellschaft übernommen. Die Gemeinde ist aber auch dabei. Ab 13.30 Uhr werden Christbäume, es sind Biobäume aus dem Spessart, verkauft. Um 15 Uhr eröffnet der Weihnachtsmarkt seine zehn Verkaufsstände, die bis 20 Uhr geöffnet sind.

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