Willmars

Einfach mal Danke sagen

Michael Hofmann, Pfarrer in Willmars
Foto: Peter Federlein | Michael Hofmann, Pfarrer in Willmars

Liebe Leserin, lieber Leser,

recht bald kristallisierte sich in den Anfängen der christlichen Kirche ein besonderes Zentrum des gemeindlichen Lebens heraus: das Abendmahl. Der eine oder die andere mag jetzt schon seufzen: Ja, das ist gar nicht so leicht in unserer gegenwärtigen Zeit.

Aber ich will gerade nicht auf etwas hinaus, was gerade so beschwerlich ist. Auch ich spüre derzeit zu so vielen Gelegenheiten eine gewisse Ermüdung. Die ständigen Verlängerungen der Coronamaßnahmen verschieben die Hoffnungsperspektiven immer weiter nach hinten. Das nagt an der Zuversicht. Gleichzeitig gibt es Menschen, die gerade sehr große Opfer bringen müssen. Nicht wenige müssen zudem um ihre Existenz bangen und fühlen sich mitunter ungerecht behandelt.

Zurück zum Abendmahl. Das Abendmahl heißt im griechischen Text des Neuen Testaments: Danksagung. Wer Danke sagen kann, lenkt seinen Blick auf Dinge und Ereignisse des Lebens, die gerade positiv sind oder besser laufen als erwartet. „Danke“ zu sagen, lässt uns wahrnehmen, wo es uns ganz individuell gut geht.

Der eine genießt es endlich mal wieder einen richtigen Winter zu erleben. Die andere genießt es mit der Familie ausgedehnte Spaziergänge zu machen. Wofür man schlussendlich dankbar sein kann, muss jeder für sich herausfinden, das kann einem niemand vorsagen oder gar vorschreiben. Wer dem anderen dankt, lässt ihn am Positiven teilhaben. Das braucht es manchmal. Damit gestalten wir auch wesentlich unser miteinander.

Und wer Gott dankt, der vergisst nicht: Gott ist bei uns, er geht mit durch Höhen und Tiefen, vom Anfang an bis zum Ende.

Michael Hofmann,
Pfarrer in Willmars

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