Kreuzberg

Der Nachthimmel im Dezember

Der Sternenhimmel im Dezember hält wieder einiges Sehenswertes parat.
Foto: Bildrechte: Sternenpark Rhön | Der Sternenhimmel im Dezember hält wieder einiges Sehenswertes parat.

"Wer einen Baum in voller Größe sieht, sieht zugleich den Himmel". Dieser Spruch trifft besonders auf die dunklen Wintermonate zu, in denen zwischen entlaubtem Astwerk Sterne funkeln, Planeten leuchten und der Mond seine wechselnde Gestalt zeigt. Die Dezembernächte bieten Advents- und Weihnachtslichterketten gratis an.

Ein ganz besonderer Tag im himmlischen Adventskalender verspricht der 21. Dezember zu werden. Es ist der Tag der Wintersonnenwende, zugleich Beginn des Winters und allmählich wieder zunehmender Tageslänge. Am frühen Abend des 21. kommen sich die Großplaneten Jupiter und Saturn im Südwesthimmel so nahe, dass sie fast als "Doppelstern" erscheinen. Dieser seltene Anblick – auch große Konjunktion genannt - könnte dem des "Sterns von Bethlehem" entsprechen. Denn zu Christi Geburt vor über 2000 Jahren gab es ein ähnliches Zusammentreffen von Jupiter und Saturn. Überdies erreicht am 21. der Sternschnuppenregen der so genannten Ursiden sein Maximum, nachdem am 13. Dezember bereits die Geminiden in hoffentlich klarer Nacht ihr jährliches Adventsfeuerwerk gezeigt haben werden.

Auch die Planeten Mars und Venus sind zu sehen

Zum weihnachtlich-festlichen Anblick des Dezember-Nachthimmels gehören auch die Planeten Mars (abends) und Venus (morgens). Und natürlich alle Sterne. Zu Sternbildern geordnet verteilen sie sich über die hohe, weite Himmelskuppel. Die Milchstraße quert den Zenit von Südosten her, wo Orion in Gestalt eines Weihnachtsengels sie wie einen Adventszweig mit unzähligen kleinen und großen Schmuckkugeln in der Hand zu halten scheint. In ihrer Mitte, zwischen Kassiopeia und Perseus, warten zwei sich fast berührende Sternhäufchen wie Plätzchen-Teller auf Blicke durchs Fernglas.

Erstmals zeigt sich auch das komplette Wintersechseck mit den markant hellen "Adventskerzen" Aldebaran, Rigel, Sirius, Prokyon, Pollux und Capella zu einer Uhrzeit, die zur Beobachtung einlädt. Weitere Schmuckschatullen voller Sterne wie die Plejaden und Hyaden, finden wir im Sternbild Stier. Mit Vollmondlicht (30. Dezember, Neumond 14. Dezember) und Höchstgeschwindigkeit (30 Kilometer pro Sekunde) bei unserem Flug um die Sonne wird das Jahr zu Ende gehen. Für weitere Orientierung bis dahin sei die Sternenkarte empfohlen.

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