Setzelbach

MP+Ein erschossener DDR-Grenzer und der Mord am Todesschützen: Die Geschichte zweier ungelöster Todesfälle

Vor 60 Jahren hat ein BGS-Beamter einen DDR-Grenzer in der Rhön erschossen. 35 Jahre später wird der Schütze ermordet. Noch heute werfen beide Fälle viele Fragen auf.
Nahe des heute noch begehbaren Grenzturms oberhalb des thüringischen Rhöndorfes Wiesenfeld wurde Rudi Arnstadt, der Hauptmann der NVA-Grenztruppen, vor 60 Jahren erschossen.
Foto: Thomas Pfeuffer | Nahe des heute noch begehbaren Grenzturms oberhalb des thüringischen Rhöndorfes Wiesenfeld wurde Rudi Arnstadt, der Hauptmann der NVA-Grenztruppen, vor 60 Jahren erschossen.

Die alte Frau weist die Straße nach oben. Hinter der Kirche und einigen Häusern am Ortsende befinde sich der Ehrenhain. Auf die Frage, ob die Gedenkstätte und die damit verbundenen Geschehnisse noch Thema im Dorf sind, winkt sie ab und geht weiter. "Das ist doch so lange her!" Sie kann oder will nicht mehr darüber sagen.In der Tat ist der Ausgangspunkt der Geschehnisse, die das 150-Seelen-Dörfchen Wiesenfeld in der thüringischen Rhön kurz in den Blickpunkt der Weltpolitik rückten und Anlass für den Bau des Ehrenhains wurden, 60 Jahre her. Ganz vergessen sind sie aber nicht.

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