Niederlauer

Ein Fahrradparcours für den Niederläurer Spielplatz?

Auf dem Gelände des Spielplatzes im Niederläurer Höllweg wünschen sich Bürger einen Fahrrad-Parcours als neue Attraktion für die Kinder des Ortes. Eine Sammlung mit 37 Unterschriften wurde dem Ratsgremium vorgelegt. Eine Entscheidung wurde allerdings auf das neue Jahr verschoben, um mögliche Finanzierungsmodelle prüfen zu können.
Foto: Andreas Sietz | Auf dem Gelände des Spielplatzes im Niederläurer Höllweg wünschen sich Bürger einen Fahrrad-Parcours als neue Attraktion für die Kinder des Ortes. Eine Sammlung mit 37 Unterschriften wurde dem Ratsgremium vorgelegt.

Keine Einwände hatten die Niederläurer Mandatsträger gleich zu Beginn der jüngsten Ratssitzung, als zwei Bauanträge zur Abstimmung und letztendlichen Genehmigung auf der Tagesordnung standen. Zwei Bauherren möchte in der Sandheide jeweils ein Einfamilienwohnhaus mit Einliegerwohnung errichten. Einstimmig gab es nach eingehender Beratung für die beiden Bauvorhaben grünes Licht.

Die Niederläurer Mühlstraße und deren städtebauliches Umfeld sollen neu geordnet werden. Bürgermeister Holger Schmitt, Alexander Barthelmes (Sachbearbeiter der Verwaltungsgemeinschaft Bad Neustadt) und das Planungsbüro „rö ingenieure gmbh“ aus Würzburg stellten den Planungsentwurf vor, bevor das ganze Projekt nach einer langen Diskussion mit 7 zu 4 Ratsstimmen beschlossen wurde.

Liveübertragung in den Sitzungssaal

Was in der großen Politik geht, das geht auch im kleineren kommunalen Kreis. Das Architektenbüro Röschert aus Würzburg war per Liveübertragung in den Sitzungssaal geschaltet und dies war eine kleine Premiere in der Verwaltungsgemeinschaft. Es funktionierte und die Planer konnten so aus der Ferne den Räten nicht nur eine Präsentation der geplanten Maßnahmen in der Mühlstraße vorstellen, sie konnten auch Rede und Antwort zu den Fragen aus dem Gremium stehen.

Die Gesamtkosten gemäß der Kostenberechnung zum Bauentwurf liegen bei rund 1,6 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Gemeinde liegt nach der Berechnung der Ingenieure bei knapp 400 000 Euro. Der Rest soll über Zuwendungen aus den Mitteln der Städtebauförderung finanziert werden. Die Verwaltung wurde nun beauftragt, den Zuwendungsantrag bei der Regierung von Unterfranken zu stellen.

"Neue Mitte" als schmucker Treff für alle Bürger

Statt des Ausbaus mit kleiner Auszeit-Ecke an der idyllischen Lauer hätte so manchem Rat eine neue Teerdecke schon gereicht und für die Ruheoase wurde der Bereich des Lauer-Strands vorgeschlagen. Der nun abgesegnete Entwurfsplan ist Ausgangspunkt für die weitere Planung.

Die „neue Mitte“ in Unterebersbach soll ein neuer schmucker Treff für alle Ortsbewohner werden. Im Rahmen der Ratssitzung stand nun der Grundsatzbeschluss zur Art und Umfang der Hochbaumaßnahmen auf dem Plan. Es soll ein Kommunikationshof im großen Platzcharakter werden und ein Bachzugang soll das Ganze abrunden.

Die Bürger sollen einbezogen werden

Es soll ein Raum des gelebten Miteinander werden, der die ländliche Tradition unterstreicht. So kann ein lang ersehnter Wunsch der Bevölkerung auf den Weg gebracht werden. Auf nicht notwendigen Hochbau möchte man verzichten. Architekt Alexander Albert sowie die „rö ingenieure gmbh“ schalteten sich per Videokonferenz in den Sitzungssaal und zeigten bei ihren erarbeiteten bildhaften Gedanken, dass Ideen aus der Ideenwerkstadt sowie Wünsche aus dem Kreis der Bürger mit eingebaut werden konnten.

Bürgermeister Holger Schmitt betonte, dass Bürgermeinungen ihm und den Mandatsträgern wichtig seien. Erste Konzeptgedanken sollen in einem der nächsten Gemeindeblättle erscheinen. Ob die für März angedachten Bürgerversammlungen stattfinden können, stehe aufgrund der Corona-Pandemie noch in den Sternen.

37 Unterschriften für einen Fahrradparcours

Keine Einwände der „Träger des öffentlichen Rechts“ gab es gegen die fünfte Änderung des Bebauungsplans „Alte Straße“ der Nachbargemeinde Salz. Ebenso nicht gegen die vierte Bebauungsplanänderung der „Schweinfurter Straße“ in Salz. Die Räte nahmen diese zur Kenntnis.

Das Areal des Spielplatzes am Niederläurer Höllweg ist groß und soll nun um eine besondere Attraktion erweitert werden. So zumindest ein Wunschgedanke. Einen Antrag auf Errichtung eines Fahrradparcours in Niederlauer reichten Bürger ein, die 37 Unterschriften sammelten. Die Entscheidung wurde auf das nächste Jahr vertagt. Eine Finanzierungsmöglichkeit muss zunächst geprüft werden.

Bekanntmachungskasten wird zeitweise versetzt

Ferner stand der Satzungsneuerlass über die Erhebung von Verwaltungskosten für „Amtshandlungen“ im eigenen Wirkungskreis der Gemeinde Niederlauer im Rahmen der Kostensatzung auf der Tagesordnung. Die Kosten sollen in allen VG-Gemeinden auf das gleiche Niveau angepasst werden.

Der Bekanntmachungskasten im Ortsteil Oberebersbach soll für die Zeit der Bauarbeiten am Gemeindehaus  in der Straße „Am Bergstück“ versetzt werden. Der neue vorübergehende Standort der Gemeindetafel wird dann auf der Höhe von Hausnummer 4 sein.

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