Schönau

Ein Stromverteiler für das Schönauer Rhönrad-Denkmal

Am Rhönrad-Denkmal in Schönau wird ein Stromverteiler aufgestellt. Künftige Reinigungsarbeiten sind damit leichter zu bewerkstelligen, außerdem dient der Stromverteiler bei Festen rund um das benachbarte Brauhaus.
Foto: Marion Eckert | Am Rhönrad-Denkmal in Schönau wird ein Stromverteiler aufgestellt. Künftige Reinigungsarbeiten sind damit leichter zu bewerkstelligen, außerdem dient der Stromverteiler bei Festen rund um das benachbarte Brauhaus.

Für Diskussionsstoff sorgte im Schönauer Gemeinderat der Bauantrag zum Neubau eines Betriebswohnsitzes für einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Pferdepension in Kollertshof. Bereits im Jahr 2017 stimmte der Gemeinderat einem ähnlich lautenden Bauantrag mit großer Mehrheit zu, das Landratsamt erteilte die Baugenehmigung. Das Bauvorhaben wurde jedoch noch nicht umgesetzt, nun lag der Antrag erneut vor, nur der Standort wurde leicht verändert. Dennoch müssen erneut die Gemeinde, das Landratsamt sowie die Fachbehörden wie Naturschutz und Wasserrecht gehört und um Stellungnahme gebeten werden.

Der dritte Bürgermeister Andreas Herleth sah die Entwicklung seines Betriebs durch das Bauvorhaben gefährdet und stellte infrage, ob es sich bei dem Betrieb um einen landwirtschaftlichen Betrieb handele. Vonseiten der Verwaltungsgemeinschaft erklärte Tim Schmitt, dass es zwar kein privilegiertes Vorhaben sei, dennoch könne die Gemeinde im Bauantrag den gewählten Status als landwirtschaftlicher Betrieb nicht eigenmächtig ändern. Auch machte Schmitt darauf aufmerksam, dass die aus dem Jahr 2017 gültige Baugenehmigung jederzeit umgesetzt werden könne. Georg Vogel fragte, ob sich Herleth als direkter landwirtschaftlicher Nachbar bei der Beratung und Beschlussfassung nicht zurückhalten müsse.

Vorschlag der Bürgermeisterin

Auf Vorschlag von Bürgermeisterin Sonja Rahm entschieden die Gemeinderäte schließlich, dass in den Beschluss der Passus aufgenommen werden soll, dass das Bauvorhaben keine negativen Auswirkungen auf angrenzende landwirtschaftliche Betriebe haben darf. Ob diese Anmerkung des Gemeinderates allerdings bei der Entscheidung des Landratsamtes Gewicht haben werde, könne er nicht beurteilen, betonte Schmitt. Vier Gemeinderäte stimmten gegen das Vorhaben, sieben sprachen sich dafür aus.

Am Rhönrad-Denkmal in Schönau wird ein Stromverteiler installiert. Geäußert wurde der Wunsch von ehrenamtlich tätigen Bürgern aus Schönau, die auch die neue Brotzeitstation neben dem Rhönrad-Denkmal aufgestellt haben. Die Bürgermeisterin hat vom Überlandwerk Rhön ein Angebot für Lieferung, Montage und Anschluss in Höhe von 2600 Euro vorliegen. Ein Stromverteiler sei notwendig für Reinigungsarbeiten am Brunnen und Denkmal sowie bei kleineren Festen und Veranstaltungen sowie dem Brauhausfest. Bislang wurde Storm über einen privaten Nachbarn bezogen, was rein aus haftungsrechtlichen Gründen keine gute Lösung sei. Die Gemeinderäte fragten sich, ob der Standort richtig gewählt sei und es nicht besser wäre, direkt am Brauhaus einen Stromverteilerkasten aufstellen zu lassen. Die Bürgermeisterin sieht es als langfristige und nachhaltige Investition, die zugleich die Wertschätzung gegenüber den Ehrenamtlichen Bürgern widerspiegele.

Bauanträge auf der Tagesordnung

Die Gemeinderäte stellten der Bauvoranfrage für den Neubau eines "Schwedischen Holzhauses" in Burgwallbach das gemeindliche Einvernehmen in Aussicht. Zugestimmt wurde dem Neubau einer Pkw-Garage mit Carport in Schönau.

Aus nicht öffentlicher Sitzung wurde bekannt gegeben, dass die Firma Johannes Burger Bau aus Steinach mit den Landschaftsbauarbeiten an der neuen Kindertagesstätte in Schönau beauftragt wurde, nachdem die ursprüngliche Planung noch einmal überarbeitet und die Kosten um 43 037 Euro reduziert wurden. Die Gesamtauftragssumme beläuft sich damit auf 379 796 Euro. Ebenfalls reduziert wurden die Kosten für die Erdarbeiten, die mit 17 466 Euro an die Firma Karlein Bau in Mellrichstadt vergeben wurde. Die Firma SBB Tschuk aus Geisa wurde mit den Zaunbauarbeiten für 15 494 Euro beauftragt.

Die Jahresrechnung für 2019 wurde durch den örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss geprüft, es gab keine Beanstandungen.

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