Stockheim

Erinnerung an die Familie Rothhaupt soll in Stockheim wach gehalten werden

Die Gemeinde Stockheim beabsichtigt das Grabmal der Familie Rothhaupt aus dem Ostheimer Friedhof zu übernehmen. Es könnte nach der Renaturierung des ehemaligen Furnierwerk-Geländes möglicherweise in die Gestaltung mit aufgenommen werden und an die Firmengründer erinnern.
Foto: Eva Wienröder | Die Gemeinde Stockheim beabsichtigt das Grabmal der Familie Rothhaupt aus dem Ostheimer Friedhof zu übernehmen.

Der Gemeinderat befasste sich bei seinem Treffen mit der Anpassung verschiedener Satzungen. Dabei ging es jedoch nicht um die Festsetzung neuer Gebühren, man folgte lediglich den behördlichen Empfehlungen und orientierte sich an den Mustersatzungen des Bayerischen Gemeindetages. So wurden dem Neuerlass der Beitrags- und Gebührensatzungen zur Wasserabgabesatzung und zur der Entwässerungssatzung, dem Neuerlass der Entwässerungssatzung (jeweils gültig ab 1. Dezember 2020) sowie der Änderung der Friedhofssatzung (zum 1. Januar 2021) zugestimmt.

Peter Hehn, Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Mellrichstadt, informierte über das neue Förderprogramm "Bayerische Gigabitrichtlinie" zum weiteren Breitbandausbau. Das Gremium stimmte dafür, die Voruntersuchung und die Durchführung der Markterkundung an die Firma Corwese zu vergeben. Die Ausgabe ist mit 4100 Euro beziffert.

Gedenkstein soll an Familie Rothhaupt erinnern

Wie bereits mehrfach berichtet, beabsichtigt die Gemeinde, die von ihr erworbenen Teile des ehemaligen Furnierwerkes Rothhaupt in der Mellrichstädter Straße zurückzubauen und das Areal zu renaturieren. Wie Bürgermeister Martin Link erklärte, ist angedacht, das Grabmal des Firmengründers Hermann Rothhaupt in die Neuplanungen mit einzubeziehen.

Da die Familie Rothhaupt aus dem benachbarten Ostheim stammte, befindet sich die Familiengrabstätte auf dem dortigen Friedhof. Da diese nun aufgelöst werden soll, hat sich der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung dafür ausgesprochen, dass die Gemeinde Stockheim den Gedenkstein übernimmt. Link merkte an, dass es bedeutsam sei, in irgendeiner Form an den seinerzeit florierenden Betrieb und an die Gründerfamilie zu erinnern. "In 20 oder 30 Jahren wissen sonst viele nichts mehr davon", sagte der Bürgermeister.

Mit Schildern für die Streutalallianz werben

Die Streutalallianz möchte mit Schildern in den Mitgliedsgemeinden für sich werben. Auch Stockheim beteiligt sich an der Aktion. Der Gemeinderat folgte dem Vorschlag von Bürgermeister Link, jeweils ein Schild in der Ortsmitte am Tanzberg und am Radweg im Bereich der Kneipp-Anlage zu errichten.

In einer vorangegangenen Sitzung hatten die Bürgervertreter bereits das gemeindliche Einvernehmen für eine geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage im Gebiet "Breidig" in Aussicht gestellt. Dazu muss von der Gemeinde der Flächennutzungsplan geändert werden. Außerdem soll für das Bauvorhaben ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Die anfallenden Kosten hat der Bauherr zu tragen.

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