Roth

Fassbierausstoß stockt: Brauer hoffen auf Ende der Durststrecke

Der zweite Lockdown trifft die Brauereien wieder hart. Vor allem Fassbier wird kaum noch nachgefragt. Wie reagieren die Betriebe auf den Einbruch bei den Absatzzahlen?
Xaver Weydringer, Geschäftsführer der Rother Bräu in Hausen in der Rhön, klagt: In seiner Brauerei geht der Verkauf von Fassbier gegen Null. Ein Teil des zurückgenommenen Bieres musste bereits vernichtet werden.
Foto: Björn Hein | Xaver Weydringer, Geschäftsführer der Rother Bräu in Hausen in der Rhön, klagt: In seiner Brauerei geht der Verkauf von Fassbier gegen Null. Ein Teil des zurückgenommenen Bieres musste bereits vernichtet werden.

Nach einem anstrengenden Arbeitstag, einer Wanderung oder Radtour in einer Wirtschaft oder einem Biergarten bei einer Brotzeit ein frisch gezapftes Bier genießen – für viele ein Genuss. Auch auf Festen und Vereinsfeiern  ist der Gerstensaft aus dem Fass sehr beliebt. Deshalb macht diese Form des Biervertriebs bei vielen Brauereien einen beträchtlichen Teil des Umsatzes aus. Zumindest vor Beginn der Corona-Pandemie vor mehr als einem Jahr war das noch der Fall. Seitdem erleben die Brauerei-Chefs ein Wechselbad der Gefühle.

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