Bad Königshofen

Freizeitmeile schon bei der Erstauflage ein Erfolg

Der Biber, das größte Nagetier Europas, konnte am Stand des Bund Naturschutz betrachtet werden.
Foto: Regina Vossenkaul | Der Biber, das größte Nagetier Europas, konnte am Stand des Bund Naturschutz betrachtet werden.

Zum ersten Mal fand in Bad Königshofen die Grabfelder Freizeitmeile statt und stieß auf große Resonanz. Im großen Saal der FrankenTherme und in den Gängen waren 27 Informationsstände aufgebaut, die Kindern und Jugendlichen ihre Angebote präsentierten und teilweise direkt zum Mitmachen einluden.

In seiner Begrüßung bedankte sich Bürgermeister Thomas Helbling bei seinen Mitstreitern, die die Stadt bei der Organisation unterstützt haben, hauptsächlich waren das Katrin Rinke, Silvia Schmitt, Renate Knaut, Christine Wehe, Sabine Burger und Saila Grav sowie weitere Aktive. Die Stadt wollte die Jugend- und Kulturarbeit besser sichtbar machen und vernetzen, deshalb habe sie sich für das Projekt K2 beworben und als eine von sechs Kommunen in Deutschland den Zuschlag erhalten, berichtete der Bürgermeister.

Großes Interesse der Vereine und Gruppen

Die Auftaktveranstaltung mit der Projektreferentin Franziska Schönfeld von der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel in Kooperation mit der Freien Universität Berlin zeigte schon das große Interesse der Vereine und Gruppen. Es gebe bereits viele Angebote im Bereich der kulturellen Bildung und der Jugendarbeit, deren Bekanntheit gesteigert werden soll, aus diesem Gedanken heraus entstand die Idee der Freizeitmeile. "Ich wünsche den Kindern und Jugendlichen, dass sie Anregungen für ihre Freizeitgestaltung heute und hier bekommen", sagte Helbling.

Franziska Schönfeld war zur Eröffnung angereist und freute sich über die vielen Angebote und den erfolgreichen Start. Sie wünschte allen Kindern und Jugendlichen, dass sie auf der Freizeitmeile Inspirationen finden, wie sie ihre Freizeit sinnvoll gestalten können.

Zahlreiche Sportangebote

Auf die Frage "Was willst du in deiner Freizeit machen?" gab es viele Antworten. Sportliche Betätigungen boten der TSV, dessen Tischtennissparte eine Spielmöglichkeit aufgebaut hatte, der Tennisclub Rot-Weiß mit einem Mini-Spielfeld, der Golf-Club Maria Bildhausen und die Gruppe Volleyball Bad Königshofen. Der Musikverein Merkershausen hatte einen gemeinsamen Stand mit der Nordbayerischen Bläserjugend und dem Musikverein Aub. Das Jugendorchester zeigte bei einer Aufführung, was es schon gelernt hat. Vom Gesang- und Musikverein Großbardorf traten das Vororchester und der Kinderchor Dorfspatzen auf und zeigten einen Ausschnitt aus ihrer Jugendarbeit.

Windräder basteln und sich der "Jungen, wilden Energie" anschließen konnte man am Stand der Energie-Initiative Rhön und Grabfeld, der Kindergarten Eyershausen lud zum Pflanzen ein und informierte über seine Montessori-Ausrichtung. Der AERO-Club Bad Königshofen hatte seinen Flugsimulator mitgebracht, am Stand des Bund Naturschutz, Ortsgruppe Bad Königshofen, konnte man einen präparierten Biber bestaunen. Die Vereine "Frequency9" und "KÖN 0816!" zeigten ihre Aktivitäten und der Imkerverein präsentierte unter anderem zwei Stereomikroskope mit Honigwabe und zwei echten Arbeiterinnen.

Jugendzentrum kümmerte sich um Flechtfrisuren

Das Jugendzentrum kümmerte sich um Flechtfrisuren für die Mädchen und lud zu Spiel und Spaß in den Ferien und während der Öffnungszeiten des JuZ ein. Vertreten waren außerdem "Young Carer Hilfe", der Kreisjugendring Rhön-Grabfeld mit Spielangeboten, die Museen in der Schranne und die Vhs Rhön und Grabfeld, die auf ihre Angebote für Kinder und Jugendliche aufmerksam machten. Bei den Schützen konnte man Bogen- und Blasrohrschießen sowie Zielen mit Lasergewehren und -pistolen üben. Die Jugendfeuerwehr Bad Königshofen "rettete" bei einer speziellen Übung vor der FrankenTherme eine Krümelmonster-Figur mit Hilfe der großen Drehleiter vom Dach, gleichzeitig wurde ein "Brand" der Bücherei gelöscht. Mit dabei waren das Jugend-BRK und die Wasserwacht. Die Aquarienfreunde und der Schachclub, die im Gebäude ihre Vereinsräume haben, hatten ihre Türen für die Besucher geöffnet.

Der AERO-Club hatte sogar seinen Flugsimulator aufgebaut.
Foto: Regina Vossenkaul | Der AERO-Club hatte sogar seinen Flugsimulator aufgebaut.

Sehr zufrieden mit dem Verlauf der ersten Freizeitmeile war Bürgermeister Helbling, der die Veranstaltung "ausbaufähig" nannte. Es könnten noch mehr Vereine aus dem Gebiet der Grabfeld-Allianz dazukommen. Er kann sich vorstellen, die Freizeitmeile alle zwei Jahre zu organisieren und eventuell auch Senioren einzubeziehen. Den Namen habe man in Anlehnung an die erfolgreiche Jobmeile der Allianz extra so gewählt, so konnten sich viele Leute vorstellen, wie eine derartige Veranstaltung aussieht.

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