Großbardorf

Großbardorfer Katzeck: Mehr Planungsfreiheit für Bauherren

Für das Baugebiet 'Am Katzeck II' (hier ein Archivfoto) gibt es eine zweite Planänderung, um Bauwilligen möglichst viel Gestaltungsfreiheit zu geben.
Foto: Archiv Regina Vossenkaul | Für das Baugebiet "Am Katzeck II" (hier ein Archivfoto) gibt es eine zweite Planänderung, um Bauwilligen möglichst viel Gestaltungsfreiheit zu geben.

Der Gemeinderat Großbardorf beschäftigte sich in seiner ersten Sitzung im neuen Jahr mit der zweiten Änderung des Bebauungsplans "Am Katzeck". Dazu begrüßte Bürgermeister Josef Demar Peter Gemmer vom gleichnamigen Planungsbüro. Dieser erläuterte den ausgearbeiteten Planentwurf.

In der Sitzung vom 11. November 2019 war die Änderung beschlossen und der Planungsauftrag erteilt worden. Die Gemeinde schafft damit die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine weitgehende Freiheit der Bauherren in der Gestaltung ihrer Häuser, unter anderem bezüglich der Dachformen. Es hatte sich abgezeichnet, dass immer wieder Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans erteilt werden mussten. Die Gemeinderäte stimmten dem Plan einstimmig zu.

Bauantrag für Grünplatz

Die Gemeinde stellte den Bauantrag für den Neubau eines Grüngutsammelplatzes auf dem Grundstück Fl. Nr. 3858, im südlichen Teil des Grundstücks. Aktuell wird dieser Bereich bereits als Grüngutsammelplatz genutzt, die Fläche soll nun ordnungsgemäß ausgebaut und baurechtlich genehmigt werden. Das Grundstück befindet sich im planungsrechtlichen Außenbereich. Mit Kosten in Höhe von rund 80 000 Euro wird gerechnet, es sollen die Zuschussmöglichkeiten erkundet werden. Einig waren sich die Gemeinderäte, dass auch der Zuweg asphaltiert werden soll, um mehr Sauberkeit zu erlangen.

Thema Kanalkataster

Das Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen hat den Zeitraum zum Erhalt einer Zuwendung für die Erstellung eines Kanalkatasters bis Ende 2021 verlängert. Gefördert werden 1.000 Euro pro Kilometer. Die Gemeinde Großbardorf verfügt über rund 11 Kilometer Kanal, inklusive Entwässerung. Einige Daten über den Zustand des Kanalnetzes liegen bereits vor, trotzdem wird mit Kosten von insgesamt 150.000 Euro gerechnet, dem stehen Zuschüsse in Höhe von 11.000 Euro gegenüber. Eine grundsätzliche Überprüfung des gesamten Kanalnetzes halten die Gemeinderäte für wichtig und stimmten der Durchführung zu. Die Kosten sollen auf die Haushaltsjahre 2020 und 2021 verteilt werden.  

Absprache zum Seniorentag

Die Pauschale für den Besuch von Festen in der Umgebung für Abordnungen der Freiwilligen Feuerwehr betrug bisher 40 Euro, sie wurde per Beschluss auf 50 Euro erhöht.   

Die Gemeinderäte besprachen den Ablauf des üblichen Seniorentags, der am Sonntag, 19. Januar, 14 Uhr, im Pfarrgemeindesaal stattfindet. Die politische Gemeinde ist in diesem Jahr der Ausrichter, für musikalische Unterhaltung sorgen Chöre des Gesang- und Musikvereins.

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