Großeibstadt

Grünes Licht für ein Tierbestattungsinstitut in Kleineibstadt

Das neue Tierbestattungsinstitut in Kleineibstadt sorgt für die Einäscherung toter Tiere. 
Foto: Sophia Scheder | Das neue Tierbestattungsinstitut in Kleineibstadt sorgt für die Einäscherung toter Tiere. 

Grünes Licht gab der Gemeinderat von Großeibstadt für ein Tierbestattungsinstitut am Endesweg in Kleineibstadt. Bürgermeister Gerd Jäger sagte dazu, dass dort in einem Wohngebäude ein Büro- und Beratungsraum entstehen soll. In einem Nebengebäude wird es einen Arbeitsraum mit Kühlgeräten geben. "Engel auf Reisen" nennt sich das neue Institut, das seinen Firmensitz von Großbardorf nach Kleineibstadt verlegt. Bei der Sitzung des Gemeinderates informierte Zweiter Bürgermeister Udo Rost über einen geplanten Meditationsweg rund um Großeibstadt.

Konkrete Informationen gab der Bürgermeister zum geplanten Tierbestattungsinstitut. Hier werden verstorbene Tiere  aller Art, vom Hamster bis zum Vogel und Schildkröte abgeholt und einem Tierkrematorium übergeben. Dazu werden die Tiere in Kleineibstadt in einem Kühlraum aufbewahrt. Ein bis zweimal in der Woche erfolgt die Einäscherung in einem Krematorium. Der Betrieb in Kleineibstadt wird vom Veterinäramt abgenommen. Es gibt eine begleitende Trauerarbeit, wozu das  Büro am Wohngebäude dient. Die Überführung in das Kleintierkrematorium Schwäbisch Hall gehört zum Service, ebenso das Abholen der Asche. Tote Pferde werden mit einem Spezialtransporter abgeholt. Auch hier kann die Asche mitgenommen und in einer Urne bestattet werden. Im Gegensatz zur menschlichen Urnenbestattung ist es erlaubt, ein entsprechendes Gefäß in der Wohnung oder im Garten aufzustellen oder zu vergraben. Parken sollte auf dem Grundstück möglich sein, die Zufahrtswege zu den direkt angrenzenden Feldern dürften nicht verstellt werden, so Jäger.

Mobilfunklücken in Kleineibstadt

Zurück gestellt hat das Gremium den Neubau einer Garage in Großeibstadt. Hier will man erst Rücksprache mit dem Bauherrn nehmen. Der Grund ist die geplante Einfahrtshöhe von 5, 50 Metern Höhe. Gemeinderat Sebastian Neugebauer erinnerte an den Vorbescheid des Gemeinderats vom vergangenen Jahr, bei dem die Höhe auf vier Meter begrenzt wurde, weil sonst der Blick auf die Kapelle in Großeibstadt verbaut würde. Max Büttner, zuständig für das Bauwesen in der Verwaltungsgemeinschaft Saal, schlug vor, den Tagesordnungspunkt zu vertagen und mit dem Bauherrn Kontakt aufzunehmen. Zustimmung gab es für einen Tekturantrag zum Bauantrag auf An- und Umbau eines Wohnhauses in Großeibstadt. 

Bei einem Vorhaben für den Bau einer Garage in Großeibstadt geht es darum, den Blick auf die Kapelle am Ortsrand nicht zu verbauen. Deshalb soll mit dem Bauherrn noch einmal gesprochen werden. Der Bauantrag wurde zunächst zurückgestellt.
Foto: Hanns Friedrich | Bei einem Vorhaben für den Bau einer Garage in Großeibstadt geht es darum, den Blick auf die Kapelle am Ortsrand nicht zu verbauen. Deshalb soll mit dem Bauherrn noch einmal gesprochen werden.

Max Büttner von der Verwaltungsgemeinschaft Saal berichtet über den aktuellen Stand zum Mobilfunkausbau für die Gemeinde Großeibstadt. Die Anbieter Telekom und O2 erkennen mittlerweile Mobilfunklücken für den Ortsteil Kleineibstadt an. Weitere Informationen gab es bislang noch nicht, was Max Büttner auf die derzeit große Anzahl der Nachfragen bei Telekom und O2 zurückführt. Zum Breitbandausbau sagte er, dass aktuell ein Markterkundungsverfahren läuft. Dabei geht es um Förderprogramme, wobei die Datengeschwindigkeit und Datenmenge eine Rolle spielen. Auch hier wartet man auf die Rückmeldung der Anbieter.

Zum  Baufortschritt der Urnengräber im Friedhof von Großeibstadt sagte Bürgermeister Jäger, dass die Betonfundamente entfernt sind, sodass in der kommenden Woche die weiteren Arbeiten erfolgen können. Sein Dank galt der Arbeitsgruppe für die gute Zuarbeit. Zweiter Bürgermeister Udo Rost informierte schließlich über einen Wander- Spazier- und Meditationsweg rund um Großeibstadt. Initiatorin ist Ramona Mauer. Sie möchte an verschiedenen Bereichen der Gemeinde Sitzgelegenheiten aufstellen, die als Kommunikationspunkt dienen. Das sei gerade in Zeiten von Covid 19 wichtig, um die Gemeinschaft zu stärken. Weil in einem Informationsblatt nur Frauen angesprochen sind, kam die Frage aus dem Gremium, ob auch Männer dabei sein dürfen. "Ich denke schon, warum nicht," meinte Bürgermeister Gerd Jäger.

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