Heustreu

Heustreu: Verwaltungsgemeinschaft investiert in die Zukunft

Die Verwaltungsgemeinschaft Heustreu investiert nach wie vor viel Geld in die Infrastruktur und Ausstattung des Gebäudes in der Wetterstraße.
Foto: Stefan Kritzer | Die Verwaltungsgemeinschaft Heustreu investiert nach wie vor viel Geld in die Infrastruktur und Ausstattung des Gebäudes in der Wetterstraße.

Hohe Investitionen in EDV und Digitalisierung sowie steigende Personalkosten lassen den Verwaltungshaushalt der VG Heustreu die Millionengrenze überschreiten. Das gab Kämmerin Christina Saal in der Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft Heustreu in der Festhalle bekannt. Auf 1 034 894 Euro wird der Verwaltungshaushalt festgezurrt. Die Personalkosten bilden mit 731 844 Euro den mit Abstand größten Posten. EDV-Kosten in Höhe von 82 500 Euro sowie die Überarbeitung des Internetauftritts der VG in Sachen Corporate Design mit 5000 Euro treiben die Kosten weiter nach oben. Auch für die Bundestagswahlen im September kalkuliert Christina Saal höhere Aufwendungen als bei bisherigen Wahlen ein. Ganz einfach, weil diese Wahl wohl als reine Briefwahl stattfinden wird.

Der Vermögenshaushalt der VG Heustreu ist in diesem Jahr mit 90 400 Euro höher veranschlagt als in den Vorjahren. Investitionen in Möbel für das Verwaltungsgebäude, EDV-Ausstattung und Software schlagen teuer zu Buche. Ebenso wird der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft direkt an das Glasfasernetz angeschlossen, was mit 50 000 Euro Kosten in den Büchern steht. Allerdings werden diese zu rund 90 Prozent mit Zuschüssen gefördert.

Der Haushalt 2021 macht sich folglich auch in den Umlagen für die einzelnen Gemeinden bemerkbar. Rund 10 Prozent liegen die Umlagen in diesem Jahr höher als im Vorjahr. Um den Verwaltungshaushalt in trockene Tücher zu betten, müssen Heustreu 212 386 Euro, Hollstadt 235 801 Euro, Unsleben 150 385 Euro und Wollbach 224 423 Euro beisteuern. Hinzu kommt die anteilige Investitionsumlage von 30 210 Euro (Heustreu 7796 Euro, Hollstadt 8656 Euro, Unsleben 5520 Euro und Wollbach 8238 Euro). Der Kinderhort in Unsleben wird in diesem Jahr ein Defizit aufweisen. Das Minus von 65 500 muss ebenfalls anteilig von den Gemeinden getragen werden. Die Finanzplanung für die kommenden drei Jahre sieht, da sind sich Christina Saal wie auch der Vorsitzende der VG Heustreu, Ansgar Zimmer einig, einen Haushalt von jeweils etwas mehr als 1 Million Euro vor.

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