Bad Königshofen

In den Tourismus investieren

Die neue Bürgermeisterin von Bad Colberg-Heldburg, Katja Kieslich, nach ihrer Vereidigung im Rathaus von Heldburg. Der älteste Stadtrat, Hartmut Oppel, beglückwünschte sie in ihrem neuen Amt mit Händedruck.
Foto: Josef Kleinhenz | Die neue Bürgermeisterin von Bad Colberg-Heldburg, Katja Kieslich, nach ihrer Vereidigung im Rathaus von Heldburg. Der älteste Stadtrat, Hartmut Oppel, beglückwünschte sie in ihrem neuen Amt mit Händedruck.

Es tut sich einiges im Heldburger Land. Daher lohnt es sich über die Landesgrenze nach Thüringen zu blicken. Seit dem 1. Juli ist Katja Kieslich die neue Bürgermeisterin der Stadt Bad Colberg-Heldburg.

Bei ihrer ersten Stadtratssitzung in Heldburg vor wenigen Tagen schwor die neue Rathauschefin den Amtseid. Hinzu fügte sie am Ende die freiwillige und religiöse Beteuerung: „So wahr mir Gott helfe“.

Katja Kieslich (Unabhängige Bürger) hatte am 19. Juni in einer Stichwahl gegen Lulita Schwenk die meisten Stimmen der Wähler von Bad Colberg-Heldburg erhalten. Amtsvorgängerin Anita Schwarz war nicht mehr angetreten.

Für Melanie Mehrländer aus Lindenau, die nach Ummerstadt verzog, und Katja Kieslich rückten nach ihrer Vereidigung Martina Spandau (Völkershausen) und Dietmar Roth (Holzhausen) als Stadträte nach.

Schließlich wurde schriftlich ein neuer Beigeordneter gewählt. Die Ratsmitglieder traten im Sitzungssaal an die Wahlurne. Protokollführerin Susanne Bamberg von der Verwaltungsgemeinschaft Heldburger Land zählte die Stimmen aus. Auf Stadtrat Lars Wollschläger aus Heldburg entfielen elf Stimmen. Eine Stimme gehörte Stadtrat Matthias Manikowsky aus Heldburg. Es musste ein Beigeordneter gewählt werden, weil dieses Amt bisher Katja Kieslich inne hatte.

Nach den Formalitäten und mit nun komplettem Stadtrat ging die neue Bürgermeisterin rasch zur weiteren Tagesordnung über und legte den Erläuterungsbericht zur Jahresrechnung der Stadt Bad Colberg-Heldburg für das Hauhaltsjahr 2015 vor.

Kieslich betonte, vom Stadtrat sei ein Nachtragsetat beschlossen worden. So wurden der Verwaltungshaushalt nach entsprechenden Zahlenbereinigungen auf 3 092 100 Euro und der Vermögenshaushalt auf 1 856 900 Euro festgelegt. Die Hebesätze liegen für die Grundsteuer A bei 275 Prozent und die Grundsteuer B bei 390 Prozent, der Gewerbesteuerhebesatz bei 360 Prozent.

„Der Stellenplan weist 21,5 Beschäftigte aus und wurde entsprechend vollzogen“, heißt es auf dem Papier, das den Stadträten vorlag. In Absprache mit der Kommunalaufsicht wurden 2,125 Vollbeschäftigten Einheiten (VbE) von der Verwaltung der Veste Heldburg in den Stellenplan der Stadt übernommen, so die weiteren Informationen. Die „Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten“ hat der Stadt die dafür anfallenden Kosten durch eine Verwaltungsvereinbarung zu 100 Prozent erstattet.

Zukunftsfähig gemacht werden soll der Tourismus. Daher ging es um die Vergabe von Lieferleistungen für die Regionale Touristinformation Heldburger Land. Ausgeschrieben wurden Arbeiten für die Gestaltung von Schaukästen in Heldburg, Bad Colberg und Völkershausen. Die Gästeinformationsstellen in Bad Colberg und Heldburg sollen zudem mit neuen Möbelstücken, beispielsweise Schreibtischen und Schränken, ausgestattet werden. Bürgermeisterin Kieslich bezifferte die Eigenkosten der Stadt dafür auf rund 20 000 Euro.

Etwa 33 000 Euro sollen über Leader-Fördermittel finanziert werden. Ein neues Schließsystem soll es für den Kindergarten Heldburg geben, da das alte nicht mehr richtig funktioniert. Eine Aufrüstung könnte man sich mit Lichteffekten und einem Standard-Telefon mit Nummernwahl vorstellen, um künftig Türen zu öffnen. Sachbearbeiterin Karin Rose von der VG Heldburger Unterland teilte mit, dass die Arbeiten „zu unterschiedlichen Varianten“ ausgeschrieben werden. Bis Ende August soll das Schließsystem wieder vollständig funktionieren.

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