Wülfershausen

In der Gemeinde Wülfershausen wird weiter gebaut

Ein Biberdamm sorgt für mehr Versickerung zugunsten des Grundwassers (Symbolbild), bedeutet aber stellenweise ein Sicherheitsrisiko. Über mögliche Maßnahmen in Eichenhausen soll mit dem Landratsamt beraten werden.
Foto: Regina Vossenkaul | Ein Biberdamm sorgt für mehr Versickerung zugunsten des Grundwassers (Symbolbild), bedeutet aber stellenweise ein Sicherheitsrisiko. Über mögliche Maßnahmen in Eichenhausen soll mit dem Landratsamt beraten werden.

Vier Wohnhäuser und eine Kfz-Werkstatt mit Waschanlage werden in der Gemeinde Wülfershausen gebaut, darüber wurde in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Im Geltungsbereich des Bebauungsplans "Angertor II" liegt die Kfz-Werkstatt, die ganze Anlage umfasst mehrere Gebäude und die vorgeschriebenen Parkplätze. Das Gewerbegebiet an der B 279 wird damit weiter bebaut.

Im Genehmigungsfreistellungsverfahren kann das Bauvorhaben "Neubau eines Wohnhauses mit zwei Wohneinheiten, Garage mit Absteller und Geländeregulierungen" behandelt werden, der zweite Teil des "Neubau eines Wohnhauses mit zwei Wohneinheiten, Garagen, Stützwand und Geländeregulierungen" bedurfte einer Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans "Am Kindergarten" bezüglich der Firsthöhe und der Höhe des Fußbodens des Erdgeschosses. Außerdem soll im Bereich "Am Kindergarten" ein weiteres Einfamilienhaus mit Carport und Garage errichtet werden. Bezüglich der Gebäudehöhe und der Abstandsflächenvorschriften wurde eine Befreiung beantragt, der die Gemeinderäte zustimmten, das letzte Wort hat das Landratsamt.

Tiny-Haus auf Rädern

Auch für ein Tiny-Haus muss ein Bauantrag gestellt werden, auch wenn es auf Rädern steht, handelt es sich um ein Bauwerk, wenn es zum dauerhaften Verbleib platziert wird. Es soll auf einem Grundstück ohne Bebauungsplan aufgestellt werden, dafür gab es "grünes Licht".

Wülfershausen ist sowohl Mitglied der NES-Allianz als auch der Grabfeld-Allianz. Bürgermeister Wolfgang Seifert informierte über das Regionalbudget der Grabfeld-Allianz, gefördert durch das Amt für ländliche Entwicklung, das im Jahr 2022 fortgeführt wird. Nicht nur die Gemeinde, sondern auch Vereine oder Privatpersonen können Anträge für Projekte stellen. Bei einer Abstimmung hatte sich die Gemeinde für das Regionalprogramm der Grabfeld-Allianz entschieden. Um den entsprechenden Beschluss nicht jährlich erneuern zu müssen, wurde ein entsprechender Grundsatzbeschluss - bis auf Widerruf – gefasst.

Beschlossen wurde, das Planungsbüro Corwese für 4144 Euro mit der Voruntersuchung und Markterkundung zu beauftragen, um außenliegende Grundstücke, darunter auch Kläranlage und Wasserversorgungsanlage, mit Glasfaser zu versorgen. Die Förderung der Maßnahme erfolgt innerhalb der bayerischen Gigabitrichtlinie durch den Freistaat Bayern.

Aufträge für Kinderkrippe vergeben

Nach Entfallen der Geheimhaltungsgründe wurden Auftragsvergaben für den Anbau einer Kinderkrippe bekannt gegeben. Die Elektroinstallation, Blitzschutz, Datennetz ging an die Fa. Hümmer Elektrotechnik, Hofheim, für brutto 257 180 Euro. Das Gewerk Heizung/Sanitär ging an die Fa. RGT, Bad Neustadt für brutto 208 248 Euro, inklusive eines vierjährigen Wartungsvertrags. Der Auftrag "Lüftung" wurde an die Fa. Bechert Haustechnik, Schweinfurt, vergeben für brutto 221 624 Euro, inklusive vierjährigem Wartungsvertrag. Die Rohrleitungsdämmung wird die Fa. Hartmann Isoliertechnik, Gerolzhofen, für brutto 15 710 Euro erledigen, die Außenputz- und WDVS-Arbeiten die Fa. Greubel in Eltingshausen für brutto 72 297 Euro, die Estricharbeiten die Fa. Schmitt Fußbodentechnik in Hesselbach für brutto 45 219 Euro. Die Schreinerarbeiten – Innentüren gingen an die Fa. Holz in Form, Michael Heusinger, in Bad Königshofen für brutto 60 156 Euro, der Auftrag für Sonnenschutz an die Fa. Rolladenbau Langguth in Oberhohenried für brutto 28 022 Euro.

Unter "Informationen" berichtete der Bürgermeister von einer am 7. Januar eingegangenen Fördersumme des Landratsamtes Rhön-Grabfeld in Höhe von 5500 Euro zum Buswartehäuschen Eichenhausen. Lob gab es für das schön gestaltete Gemeindeblatt seitens eines Inserenten, das gab der Bürgermeister an die Verantwortliche Ruth Markert weiter. Auf Grundlage vieler Beschwerden zum Problem Hundekot und der Anfrage mehrerer Hundehalter werden zwei Beutelspender in Wülfershausen und einer in Eichenhausen versuchsweise aufgestellt.

In Eichenhausen hat östlich der Schlossmühle ein Biberdamm einen erheblichen Rückstau verursacht und damit die Sicherheit der angrenzenden Wege und des Uferbereichs des Ruppachs stark gefährdet. Das Landratsamt wurde informiert und es wird zeitnah eine Begehung stattfinden, um dabei weitere Maßnahmen zu besprechen.

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