Sulzdorf

Investitionen sorgen für höhere Gebühren

Auch der Wasserzeckverband Bad Königshofen Gruppe Süd erhöht die Preise.
Foto: Oliver Berg | Auch der Wasserzeckverband Bad Königshofen Gruppe Süd erhöht die Preise.

Der Wasserzweckverband Bad Königshofen Gruppe Süd muss seine Gebühren in der nächsten, zweijährigen Kalkulationsperiode erhöhen. Vorsitzende und Bürgermeisterin Angelika Götz begründete das in der letzten Sitzung mit bevorstehenden Investitionen, die unumgänglich sind und an denen sich der Wasserzweckverband beteiligen muss.

Die Situation der Gruppe Süd ist eine Ausnahme, denn sie bezieht ihr Wasser ausschließlich aus Bundorf und zahlt dort pro Kubikmeter rund 50 Cent. An den Investitionen des Wasserlieferanten muss sich der Abnehmer entsprechend seiner Abnahmemenge beteiligen und leistet dafür eine Investitionszuweisung an die Gemeinde Bundorf.

Hohe Ausgaben für neue Wasserleitungen 

Dazu kommen eigene Investitionen als Netzbetreiber für die Auswechslung der Wasserleitung Sternberg, für die Erschließung im Neubaugebiet Alsleben (abzüglich Herstellungsbeiträge) und die Auswechslung der Wasserleitung in Serrfeld. Eine Erhöhung der Gebühren sei deshalb unumgänglich, so Götz. Für den kleinsten Nenndurchfluss heißt das ab Januar 150 Euro Grundgebühr pro Jahr (vorher 130 Euro), der Kubikmeterpreis liegt bei 2,56 Euro (vorher 2,46 Euro).

Wie Götz erläuterte, zeigt ein Vergleich mit dem Wasserzweckverband Nord, dass dieser keine Kosten für den Fremdwasserbezug aufbringen muss, weil er eigene Brunnen hat, deshalb sind dort die Gebühren günstiger. Auch beim Wasserzweckverband Gruppe Mitte gilt im neuen Jahr eine neue Satzung, die Grundgebühr liegt bei vergleichbaren Wasserzählern (mit Nenndurchfluss bis 2,5 m³/h) bei 165 Euro pro Jahr, die Wassergebühr bei 2,55 Euro pro Kubikmeter netto.  Die Preise in der neuen Kalkulationsperiode wurden einstimmig beschlossen und als Satzung erlassen.

Der Haushaltsabschluss 2019 wurde kurz erläutert und Entlastung erteilt. Danach schließt der Verwaltungshaushalt mit 394 761 Euro ab, der Vermögenshaushalt mit 288 168 Euro Die Zuführung zum Vermögenshaushalt beträgt 106 308 Euro, der Schuldenstand liegt am Ende des Jahres 2019 bei 382 351 Euro, es bestehen Rücklagen in Höhe von 214 800 Euro.    

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