Judenfriedhof: Einer der Ältesten im Umkreis

In der nördlichsten Ecke Bayerns befindet sich nur wenige Meter von der thü-ringisch/bayerischen Landesgrenze entfernt der jüdische Friedhof Weimar-schmieden. Er ist umgeben von einem hohen Bretterzaun
Foto: Reinhold Albert | In der nördlichsten Ecke Bayerns befindet sich nur wenige Meter von der thü-ringisch/bayerischen Landesgrenze entfernt der jüdische Friedhof Weimar-schmieden. Er ist umgeben von einem hohen Bretterzaun

Der jüdische Friedhof in Weimarschmieden befindet sich am nördlichsten Punkt Bayerns, etwa 200 Meter von der bayerisch/thüringischen Landesgrenze entfernt. Der 950 Quadratmeter große Gemeindefriedhof der ehemaligen israelitischen Kultusgemeinde Weimarschmieden entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde nach 1850 erweitert. Er wurde 1909 geschlossen. Aus dem genannten Jahr stammt auch der jüngste lesbare Grabstein. Laut einem Eintrag im Grundbuch war der Friedhof seit dem 12. Juli 1918 zu je einem Drittel Eigentum der Kultusgemeinden Willmars, Oberelsbach und Nordheim. Zum Alter des ...

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