Bad Königshofen

Kauf eines neuen Feuerwehrautos beschlossene Sache

Der Bad Königshöfer Stadtrat bestätigte die neuen Feuerwehrkommandanten und genehmigte einige Bauanträge.
Wenn es brenzlig wird, sollte man die richtige Nummer wählen. Der Stadtrat von Bad Königshofen hat jetzt den Kauf eines neuen Feuerwehrautos beschlossen.
Foto: Patty Varasano | Wenn es brenzlig wird, sollte man die richtige Nummer wählen. Der Stadtrat von Bad Königshofen hat jetzt den Kauf eines neuen Feuerwehrautos beschlossen.

Erneut tagte der Bad Königshöfer Stadtrat wegen der nach wie vor geltenden Abstands- und Hygieneregeln im großen Kursaal der Frankentherme. Im öffentlichen Teil der Sitzung, zu der die Redaktion keine offizielle Einladung erhielt, was Bürgermeister Thomas Helbling am Tag darauf mit einem Versäumnis seitens der Verwaltung entschuldigte, wurden zunächst die neuen Bad Königshöfer Feuerwehrkommandanten bestätigt. Mitte Februar war Jochen Krug auf sechs Jahre zum neuen Feuerwehrkommandanten gewählt worden, zu seinem Stellvertreter bestimmte die Versammlung damals Jochen Staub.

Feuerwehr bekommt neues Fahrzeug

Beschlossen wurde nach längerer Beratung und Diskussion bei einer Gegenstimme von Anton Fischer die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges. Die Kosten belaufen sich auf rund 520 000 Euro, wovon 105 000 Euro bezuschusst werden und der Landkreis Rhön-Grabfeld sich mit 50 Prozent an den restlichen Eigenmitteln der Stadt beteiligt. Die Verwaltung wird beauftragt, für die Durchführung einer Ausschreibung ein geeignetes Büro zu suchen und das wirtschaftlichste zu beauftragen.

Bauanträge genehmigt

Keine Einwände hatte der Stadtrat gegen den Antrag auf Ausbau eines Dachgeschosses mit Errichtung einer zusätzlichen Wohneinheit und eines Balkons in Ipthausen und den Neubau eines Carports im Siedlungsweg in Bad Königshofen. Zur Kenntnis genommen wurde im Genehmigungsfreistellungsverfahren der Antrag auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Einliegerwohnung, Garagen und Carport am Lahnbergblick in Bad Königshofen. Mit knapper Mehrheit abgelehnt wurde der Antrag der Stadträtin Petra Friedl (ABB), die keiner Fraktion angehört, auf Änderung der Geschäftsordnung. Friedl wollte erreichen, künftig an den Vorbesprechungen zu den Stadtratssitzungen teilnehmen zu dürfen.  

Den „Azubi-Shuttle“ nutzen

Im Zusammenhang mit der Sanierung des Urbanibrunnens vergab der Stadtrat zum Preis von 40 000 Euro einen weiteren Auftrag an die Firma Weikert Brunnenbau (Mühlhausen), nachdem sich herausgestellt hatte, dass der Bohrdurchmesser vergrößert werden muss. In Sachen Mobilfunk-Ausbau teilte der Bürgermeister mit, dass die Telekom die Zusage gemacht hat, im Stadtteil Eyershausen einen Funkmast aufzustellen, wobei der Standort noch unklar ist. Zudem wies Thomas Helbing auf den „Azubi-Shuttle“ hin, den junge Auszubildende nutzen können, wenn sie noch keinen Führerschein haben. Ansprechpartner im Landratsamt ist der Nahverkehrsbeauftragte Ronald Ziegler.

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