Herschfeld

Leserforum: Verkehrsberuhigung ist wichtiger

Die Falltortstraße in Herschfeld
Foto: Christian Hüther | Die Falltortstraße in Herschfeld

Zum künftigen Verkehrskonzept Herschfelds erreichte die Redaktion folgende Leserzuschrift: 

Das Abstimmungsverhalten von Teilen des Stadtrates ist verantwortungslos und einer Stadt, die sich als umweltbewusste E-Mobilitätsstadt rühmt, nicht würdig. Der neue Bürgermeister darf seine Hände nicht in Unschuld waschen, er war es, der die Abstimmung überhaupt auf die Tagesordnung gesetzt hat und letztlich vor dem Stichtag 1. März die Bäume fällen ließ. Dieser Makel wird ihn sicher noch lange begleiten. Viel besser wäre gewesen, für eine Verkehrsberuhigung in der Falltor- und Kirchstraße zu sorgen.

Auch eine Kreisstraße ist keine heilige Kuh. Die Attraktivität der neuen Straße hat noch zugenommen. Anstatt den Verkehrsfluss in diesem sensiblen Wohnbereich mit Schule, Kirche und Kindergarten zu beruhigen, wird die Straße als kurze Zufahrt zu Campus noch attraktiver und die neue NES 20 als Zufahrt noch weniger genutzt.

Wenn der Landrat erhobenen Zeigefingers darauf besteht, dass diese Straße wie geplant und von der Regierung von Unterfranken genehmigt, gebaut werden muss, und bei Veränderungen die Bezuschussung wieder zurückgefordert werden könnte, dann ist das ein Rückwärts- und Obrigkeitsdenken. Ihre Planer und Verkehrsexperten sollten mit der Zeit gehen und begreifen, dass Innerorts die Straßen nicht nur für Autos gebaut werden, sondern modere Verkehrswege sind, die auf Jahre hinaus Bestand haben und auch Umweltbedingen berücksichtigen müssen. Ein Verschanzen hinter bestehenden Gesetzen und Vorschriften haben wir in Deutschland leider zu oft.

Jeder betroffene Mandatsträger sollte in sich gehen und sein Verhalten kritisch prüfen und auch über Konsequenzen nachdenken. Ich freue mich umso mehr, dass sich so viele Herschfelder mit dem Thema Ginkgobäume identifizieren und mit einer pfiffigen Aktion begleiten. 

Egon Pfister
Bad Neustadt

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