Bad Neustadt

Lieblingsrezepte der Redaktion: Pasta Grandolfo schmeckt nach Sommer

Salat? Nudelgericht? Pasta Grandolfo kann beides und bringt wahres Sommergefühl auf den Esstisch. Wie Steffen Sauer an dieses original italienische Rezept kam.
Für Steffen Sauer ist die Pasta Grandolfo ein echtes Sommergericht, das sowohl pur als auch zu Gegrilltem schmeckt.
Foto: Steffen Sauer | Für Steffen Sauer ist die Pasta Grandolfo ein echtes Sommergericht, das sowohl pur als auch zu Gegrilltem schmeckt.

Das Rezept für die Pasta Grandolfo bekam ich von einer guten Freundin. Sie hat es wiederum aus der Familie einer guten italienischen Freundin namens Betty. Die Familie heißt mit Nachnamen Grandolfo und kommt aus Triest, wo der Vater einen Gemüsegroßhandel betreibt. Mutter Grandolfo hat sehr oft dieses einfache, aber überaus leckere Nudelgericht gekocht – so erklärt sich auch der Name des Pastagerichtes. Es bietet sich vor allem im Sommer an, da es kein richtiges warmes Essen ist, sondern eher ein lauwarmer Nudelsalat.

In Italien pur, in Neuscht auch gerne als Beilage für Grillpartys

Weil es eben "das" Nudelgericht ist, was es zu Hause immer gibt, nennt Betty es einfach „Pasta Grandolfo“. Es besteht nur aus ganz wenigen, einfachen Zutaten, und gerade deswegen lohnt es sich wirklich, auf Qualität zu achten. Deshalb empfehle ich, auf weitere Zutaten wie Aceto balsamico, Kräuter oder Knoblauch zu verzichten, die oft in ähnlichen Rezepten erscheinen. Allein der Geschmack der wenigen Bestandteile des Gerichtes verbindet sich wunderbar und sollte durch nichts übertönt werden. Säure macht den Käsegeschmack zunichte, Knoblauch irritiert die fruchtige Süße der Tomaten.

In Italien isst man die Pasta pur, in Neuscht hat sie sich auch als Beilage für Grillpartys überaus bewährt. Ein echtes Sommergericht eben. Und dabei einfach, schnell und aus nur ganz wenigen Zutaten zubereitet.

Steffen Sauer.
Foto: Björn Hein | Steffen Sauer.

In einer kleinen Serie stellen Mitarbeiter dieser Zeitung in losen Abständen ihr selbst gekochtes Lieblingsgericht vor und erzählen ihre ganz eigene Geschichte dazu. In diesem Bericht verrät Steffen Sauer sein Lieblingsrezept. Der 50-Jährige, der in Bad Neustadt lebt, absolvierte im Jahr 2002 sein Volontariat bei der Rhön- u. Saalepost und leitet heute die Lokalredaktionen der Rhön- u. Saalepost und des Rhön- und Streuboten.

Pasta Grandolfo für vier Personen

Zunächst wird quasi ein Salat bereitet: Reichlich Olivenöl in eine große Schüssel geben. Salzen und pfeffern. Einen großen Bund Rucola waschen und nur grob zerkleinern, etwa 500 Gramm Cocktailtomaten halbieren oder vierteln, je nach Größe. Die Tomaten sollten gut reif sein und ihren typischen, leicht süßen Geschmack haben. Zwei Mozzarella - am besten di buffala - würfeln. 300 Gramm Parmesan (unbedingt am Stück) in sehr grobe Raspeln hobeln. Sie sollen auch noch nach dem Kontakt mit der heißen Pasta als Stücke spürbar sein. Dies alles gut vermengen und abschmecken. 500 Gramm Nudeln bissfest kochen. Am besten eignen sich hier kurze Nudeln wie Tortiglioni, Penne, Casareccie oder Orecchiette. Pasta abgießen. Noch heiß gründlich mit der Käse-Salat-Mischung vermengen. Sofort servieren.
Quelle: nr
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