Mellrichstadt

Mellrichstadt: Edinger plant einen Baumarkt im Kiefernweg

Das Logistiklager der Firma Edinger Fachmarkt GmbH in Mellrichstadt soll künftig auch für Kunden offenstehen. Die Angebotsfläche beträgt 766 Quadratmeter.
Im Logistiklager des Edinger Fachmarkts im Kiefernweg in Mellrichstadt soll ein Baumarkt eingerichtet werden.
Foto: Archiv Julia Back | Im Logistiklager des Edinger Fachmarkts im Kiefernweg in Mellrichstadt soll ein Baumarkt eingerichtet werden.

Die Firma Edinger Fachmarkt GmbH in Mellrichstadt plant für ihre Immobilie im Kiefernweg die Nutzungsänderung vom Logistiklager zu einem Baumarkt. Wie berichtet, hatte die Firma im Januar 2020 Insolvenz beantragt. Im September war klar, dass es für den Mellrichstädter Betrieb sowie die Online-Sparte weitergehen wird. Das Gebäude im Mühlenweg, das als Baumarkt genutzt wurde, ist verkauft und geräumt worden. Das Logistiklager im Kiefernweg soll nun zum Teil als Baumarkt eingerichtet werden. Die Nutzfläche beträgt rund 766 Quadratmeter, informierte Bürgermeister Michael Kraus das Stadtratsgremium. Der Baumarkt soll in dem Zug baulich vom Anlieferungsbereich abgetrennt werden. Da im Gewerbegebiet "Am Lohgraben" Gewerbebetriebe aller Art zulässig sind, hatten die Bürgervertreter in der letzten Stadtratssitzung des Jahres am Donnerstagabend keine Einwände gegen das Vorhaben.  

Im Rahmen des Förderprogramms Digital-Pakt Schulen des Bundes besteht für die Stadt die Möglichkeit, für die Realschule Geld aus den Fördertöpfen zu erhalten. Maximal werden Kosten von 165 000 Euro bezuschusst, die Förderung liegt bei 90 Prozent. "Das bedeutet, dass die Stadt selbst noch 16 500 Euro tragen muss", machte VG-Chef Peter Hehn deutlich. Für die Ausschreibung soll ein externes Büro beauftragt werden. Das hat einen guten Grund, wie Hehn deutlich machte. Beim vorherigen Förderprogramm "Digitales Klassenzimmer" habe man festgestellt, dass die Verfahren hochkomplex sind und von Fachleuten auf diesem Gebiet durchgeführt werden sollten.  Kleine Formfehler könnten bedeuten, dass die Stadt weniger Fördergelder erhält beziehungsweise diese dann später zurückbezahlt werden müssten. 

Grundlagenermittlung, Entwurfsplanung, Ausschreibung und Dokumentation übernimmt nun auf Beschluss des Stadtrats ein externer Anbieter. Die Planungsleistungen werden ausgeschrieben, der günstigeste Anbieter erhält den Zuschlag. Peter Hehn rechnet mit Kosten von rund 25 000 Euro für das Planungsbüro (13 bis 17 Prozent der Auftragssumme). Auch diese Kosten sind förderfähig, teilte er mit. Dieses Vorgehen wurde im Übrigen auch schon vom Schulverband der Udo-Lindenberg-Mittelschule beschlossen, da sich auch die Mittelschule um eine Teilnahme am Förderprogramm beworben hat.

Mellrichstadt setzt auf modernen Internetauftritt

Die Homepage der Stadt Mellrichstadt soll moderner und benutzerfreundlicher werden. Zudem soll künftig auch der Internetauftritt des Stadtmarketingsvereins Aktives Mellrichstadt einbezogen werden. Wie der Bürgermeister informierte, lassen der Landkreis sowie viele Gemeinden in Rhön-Grabfeld derzeit ihre Internetseiten überarbeiten. Hier will Mellrichstadt nicht zurückstehen und hat Kontakt zur Firma Offizium next GmbH aufgenommen, die auch die Seite des Landkreises betreut. Geschäftsführer Marcel Reyer hat bereits bei einer Präsentation erste Eindrücke vermittelt, wie die verbesserte Internetpräsenz der Stadt aussehen könnte. Auch eine App ist geplant, die auf mobilen Endgeräten schnellen Zugriff auf Angebote der Stadt sowie Informationen via Push-Nachrichten ermöglicht. Das Gremium beschloss, die Überarbeitung des Online-Auftritts in professionelle Hände zu legen, namentlich in die der Firma Offizium. Die Kosten liegen im mittleren vierstelligen Bereich.

Im Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt hat sich eine kleine Änderung ergeben. Karoline Karg und Wolfgang Stahl haben die Plätze getauscht, Stahl ist künftig ordentliches Mitglied des Ausschusses und Karg seine Stellvertreterin.

Die Stadt Mellrichstadt strebt eine Förderung für eine Teilsanierung des Hallenbads an.
Foto: Archiv Simone Stock | Die Stadt Mellrichstadt strebt eine Förderung für eine Teilsanierung des Hallenbads an.

Aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 19. November gab Michael Kraus abschließend mehrere Beschlüsse bekannt. Zum einen hat die Stadt sich beworben, Fördermittel aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend- und Kultureinrichtungen" für eine Teilsanierung des Hallenbads zu erhalten. Die Projektskizze wurde Ende Oktober eingereicht. Für die Neugestaltung des Spielplatzes im Stadtteil Mühlfeld wurde der Bürgermeister ermächtigt, die Aufträge für Spielgeräte und Einfriedung an die jeweils wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben. Eine Bereitstellung von Haushaltsmitteln für den Betrieb und die Unterhaltung der Museumsbahnstrecke Mellrichstadt-Fladungen für die Jahre 2020 bis 2022 hat der Stadtrat mehrheitlich abgelehnt. 

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