Bad Neustadt

Nach fast 50 Jahren: Zum Abschied ein Fahrrad für Ingbert Suckfüll

Verabschiedung in den Ruhestand: Im Bild  (von links) Ingbert Suckfüll, Barbara Eußner-Wolf, Benedikt Wolf sowie Bernhard Wolf.
Foto: Pauline Riemer | Verabschiedung in den Ruhestand: Im Bild  (von links) Ingbert Suckfüll, Barbara Eußner-Wolf, Benedikt Wolf sowie Bernhard Wolf.

Mit einem besonderen Geschenk verabschiedete das Wolfsrudel rund um Bernhard Wolf vom Bad Neustädter Fahrradhändler "DERWOLF" Ingbert Suckfüll nach fast einem halben Jahrhundert Betriebszugehörigkeit in den Ruhestand. "Das Rennrad aus Carbon soll dir einen federleichten Start in den Ruhestand ermöglichen", wird Bernhard Wolf mit einem weinenden, aber auch mit einem lachenden Auge in einer Mitteilung des Unternehmens zitiert. Ingbert Suckfüll werde auch in Zukunft da sein, wenn Not am Mann ist. 

Bei der einstigen Schlosserei Wolf in der Roßmarktstraße in Bad Neustadt begann Suckfüll 1973 seine Lehre zum Bauschlosser und Installateur. Und auch wenn es sein eigentlicher Wunsch war, nach der Ausbildung nach Frankfurt/Main zu ziehen, waren es neben der abwechslungsreichen Arbeit vor allem seine Kollegen, die ihn in der Region hielten.

Vielfältiges Aufgabengebiet

Sein Arbeitsgebiet erstreckte sich vor fast 50 Jahren auf Installationen im ehemaligen Gefängnis Bad Neustadt, den Schlüsseldienst für die Bad Neustädter Polizei, den Bau der Hauptwasserleitung Münnerstadt bis hin zum Bau von Überlandleitungen und zahlreichen Installationen in Einfamilienhäusern. 

Aber schon damals unterstützte er laut der Mitteilung die Kollegen im angeschlossenen Fahrradladen und widmete sich mehr und mehr der Fahrrad-Reparatur. "Ingbert hat goldene Hände", unterstreicht Wolf und betont: "Ohne ihn würde es unser Unternehmen heute in dieser Form nicht geben."

Ein ganz besonderer Fahrradumbau

Im Laufe seiner Karriere erlebte Ingbert Suckfüll gleich zwei Markt-verändernde Ereignisse: den Mountainbike-Boom im Jahr 1983 und den jetzigen E-Bike-Boom. Ein besonderes Erlebnis allerdings habe ihn ganz besonders gefreut: "Ich durfte für einen Kunden ein Fahrrad umbauen, sodass er es trotz seiner Beeinträchtigung durch einen fehlenden Arm einhändig steuern konnte."

"Ingbert zeigte in jeder Hinsicht großes Engagement und Zuverlässigkeit, von der Reparatur, über den Verkauf bis hin zur Betreuung unserer Auszubildenden", sagt Bernhard Wolf, der ihm die Altersteilzeit ermöglichte, abschließend.

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