Ostheim

Ostheim: Furioser Ausklang mit den Egerländern

Gelungener Abschluss der Kurkonzertreihe dieses Jahres. Walter Bortolotti am Flügelhorn und Julian Weber am Tenorhorn spielen gemeinsam die Polka 'Für Paulina'.
Foto: Brigitte Gbureck | Gelungener Abschluss der Kurkonzertreihe dieses Jahres. Walter Bortolotti am Flügelhorn und Julian Weber am Tenorhorn spielen gemeinsam die Polka "Für Paulina".

Am Tanzberg in Ostheim hatten sich zahlreiche Fans böhmischer Blasmusik eingefunden und mit Schmackes legte die Egerländer Besetzung der Stadtkapelle unter Leitung von Stadtmusikmeister Walter Bortolotti mit der Polka "Da ist Schwung" los. Schon da waren erste Bravorufe zu hören.

Märsche, Walzer und Polka

Die Vorsitzende Monika Weber begrüßte zum letzten Konzert in der diesjährigen Kurkonzertreihe und erntete ein bedauerndes „Ooch“. Seit 22 Jahren würden die verschiedensten Kapellen aus dem Landkreis diese schönen Konzerte spielen und fänden großen Anklang beim Publikum.  Manfred Schneider (1. Flügelhorn) führte dann humorvoll durch das Programm. Fast neidisch blickte er auf eine Gruppe auf der Wiese, die es sich bei Kaffee und Kuchen gemütlich gemacht hatte. "Marsch, Walzer, Polkamusik und manches Schmankerl" würden geboten, kündigte er an.

Der "Musikantengruß" und der Gassenhauer "Böhmer Wald" von Franz Bummerl luden gleich zum Mitsingen ein. Die Titel "Mit dem ersten Sonnenstrahl" und "So ein schöner Tag" passten so recht in diesen sonnenbestrahlten Spätnachmittag. Unter der Rubrik Märsche war der "Jägermarsch", besser bekannt als "Der Jäger aus Kurpfalz", zu hören, neu arrangiert von Walter Bortolotti, es folgte die "Anna-Polka". Mit dem "Solo-Trommlermarsch" wurde Schlagzeuger Christoph Breunig zum "Polkakönig".

Weit mehr als "nur" böhmische Blasmusik

Dass sie nicht nur böhmisch können, bewies die Truppe mit einem Tango-Medley. "Der schwarze Zigeuner", "Die kleine Konditorei" und andere Oldies ließen grüßen. Walter Bortolotti ließ sein Flügelhorn und Julian Weber sein Tenorhorn bei "Für Paulina" sprechen bzw. hören, bei "Wäldchen" konnte die Sommerfreude genossen werden. Und wie im Flug war die Stunde vergangen, bedauerte Monika Weber.

Manfred Schneider kündigte als letzten Beitrag den "Egerländer-Marsch" von Klostermann an und befand: "Sie waren das beste Publikum, dass wir heute haben konnten."  Und dann folgte mit "One moment in time“ sogar noch eine Zugabe.

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