Bad Neustadt

Patientenverfügung: Kurz übers Sterben nachdenken hilft beim Weiterleben

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung: Ehrenamtliche des Hospizvereins Rhön-Grabfeld berichten, warum jeder sich mit dem Thema befassen sollte.
Beizeiten vorsorgen: Mit Vollmachten und einer Patientenverfügung werden den Angehörigen viele Entscheidungen erleichtert (Symbolbild).
Foto: Franziska Gabbert/dpa | Beizeiten vorsorgen: Mit Vollmachten und einer Patientenverfügung werden den Angehörigen viele Entscheidungen erleichtert (Symbolbild).

Es braucht keinen Schlaganfall, keinen Herzinfarkt, keine schwere Demenz– es genügt schon ein Sturz vom Skateboard oder ein Motorradunfall – und schon wird man in eine Situation katapultiert, in der man seine eigenen Angelegenheiten für Monate, Jahre oder vielleicht sogar für den Rest seines Lebens nicht mehr selbst regeln kann.Dann bestimmen womöglich Fremde darüber, wie die medizinische Behandlung aussieht, wo man lebt oder wie das eigene Vermögen verwaltet wird. Es sei denn, man wählt einen vertrauenswürdigen Freund oder Verwandten aus, der sich dieser Aufgabe gewachsen fühlt.

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