Bad Neustadt

Peter Reiß zeigt in der Kinder-Uni, wie die Bilder laufen lernen

Filmen ist gar nicht so schwer und macht jede Menge Spaß.  „Bewegte Bilder – was braucht man, um einen Film zu drehen“, war das Motto der jüngsten Kinder-Uni im Bildhäuser Hof mit Peter Reiß.
Foto: Andreas Sietz | Filmen ist gar nicht so schwer und macht jede Menge Spaß. „Bewegte Bilder – was braucht man, um einen Film zu drehen“, war das Motto der jüngsten Kinder-Uni im Bildhäuser Hof mit Peter Reiß.

„Bewegte Bilder – was braucht man, um einen Film zu drehen“, war das Motto der jüngsten Kinder-Uni-Vorlesung im Bildhäuser Hof und es wurde richtig spannend und lehrreich. Sieben Kinder im Alter von acht bis elf Jahren lauschten gemeinsam mit VHS-Leiter Kai Uwe Tapken und der Vorsitzenden der Volkshochschule Petra Bieber dem anschaulichen Lehrstoff von Peter Reiß, der Lehrer an der Münnerstädter Mittelschule ist.

Unter Berücksichtigung verschiedener Filmarten wurden technische Hintergründe der Film-Herstellung beleuchtet. Neben der Ausstattung von Amateuren bis hin zu echten Profi-Filmern ging es schließlich auch um grundlegende Regeln. Petra Bieber bedauerte zu Beginn, dass nicht mehr junge Leute gekommen waren, sah aber hier die Corona-bedingte Unsicherheit als Grund.

Kinder nahmen viel für den eigenen Film-Dreh mit

Aber die Kinder, die da waren nahmen sicherlich viel für den ersten eigenen Film-Dreh mit und bauten ihr bereits vorhandenes Wissen aus. Mit Informationen über den technischen Fortschritt als Grundlage startete die besondere Lehrstunde am Samstag im Bildhäuser Hof.

1872 entstand der erste Film durch die Aufnahme vieler Bilder, 1888 folgte die erste Kamera und somit der erste richtige Film durch Louis Le Prince, der Erfinder der chronofotografischen Aufnahmen war. 1923 folgte die Schmalfilmkamera und kurze Zeit später gab es sogar Filme mit Ton.

Filmregeln anschaulich erläutert

„Als 2012 die Ultra High Definition Television und UHD Video als digitales Videoformat auf den Markt kam, da war ich gerade ein Jahr alt“, so eine Stimme aus der Reihe der Nachwuchs-Filmer. Ein Handy hat heute fast jeder in seiner Tasche und erste Filme werden zum Kinderspiel, so Peter Reiß, der aber die Vorzüge einer semi-professionellen Kamera zu schätzen wusste.

Es liege am Geldbeutel, mit welchem Gerät man bewegte Bilder einfängt, fügte er an und günstige Filmgeräte seien vielleicht etwas für unter den Weihnachtsbaum. Kameraeinstellung, Zubehör oder Filmregeln wurden anschaulich näher gebracht. Ebenso, wie man mit dem richtigen Licht tolle Ergebnisse einfängt und wie der Ton zu diesen entsteht.

Immer wieder bereicherte Hilfskraft Lucy den Vortrag und diente als Modell bei so mancher Präsentation. Die Kinder zeigten auf jeden Fall viel Interesse und bereicherten die Uni-Stunde mit zahlreichen Fragen. „Falls es nächstes Jahr wieder geht, möchte ich per Workshop das Ganze gerne noch einmal vertiefen“, so Peter Reiß. Dann könnte vielleicht auch der erste gemeinsame Film entstehen. Filmschnitt und Co. könnten dann anschaulich vertieft werden. Es bleibt spannend in der Kinder-Uni.

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