Mellrichstadt

Polizeibericht: Richtig gehandelt bei Anruf von falschem Polizeibeamten

Symbolbild Kriminalität.
Foto: Julian Stratenschulte (dpa) | Symbolbild Kriminalität.

Die Polizeiinspektion berichtet aus ihrem Dienstbereich:

Richtig gehandelt bei Anruf von falschem Polizeibeamten

Brüchs Richtig gehandelt hat am Montag eine 74-Jährige aus Brüchs. Die Frau erhielt einen Anruf von einem angeblichen Polizisten aus Hildburghausen. Einen Namen teilte er nicht mit, fragte sie aber, ob sie wüsste, dass in ihrer Nachbarschaft eingebrochen worden sei. Auf diese Aussage hin, beendete die Frau sofort das Gespräch, indem sie auflegte. Anschließend setzte sie sich mit hiesiger Polizeidienststelle in Verbindung und schilderte den Sachverhalt. Eine Nachfrage bei der Polizei Hildburghausen ergab, dass auch den Kollegen in Thüringen keinerlei Einbrüche bekannt waren.

Das Polizeipräsidium Unterfranken und die Polizei Mellrichstadt raten, bei solchen Anrufen sofort aufzulegen, selbst die 110 zu wählen und bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz beziehungsweise, ob tatsächlich Einbrecher festgenommen wurden, nachzufragen. Geld oder Schmuck sollten niemals zu Hause zur Abholung bereitgelegt oder als Lockmittel deponiert werden. Zudem sollten keine Geldbeträge an Fremde übergeben werden. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass die Polizei keine Wertsachen an der Haustüre abholt, um sie in Verwahrung zu nehmen. Die Täter können mittels Call ID Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefon anzeigen lassen. Bei der echten Polizei erscheint niemals die 110, auch nicht mit Vorwahl.

Auf falschen Sparkassenmitarbeiter hereingefallen

Mellrichstadt Glück im Unglück hatte am Montag eine 69-jährige Mellrichstädterin. Sie wurde gegen Mittag von einem unbekannten Mann angerufen. Dieser gab sich als Sparkassenangestellter aus und teilte der Frau mit, dass eine neue EC-Karte vorläge und er die Kartennummer überprüfen müsse. Sie nannte dem Betrüger die Nummer ihrer Debitkarte. Kurze Zeit später versuchte dieser dann vom Konto der Frau einen vierstelligen Betrag zu überweisen. Allerdings erkannte die Bank den Betrug und tätigte die Transferierung nicht.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass niemals persönliche Informationen wie beispielsweise Kontodaten, Kreditkartennummern weitergegeben werden sollten.

Unter Betäubungsmitteleinfluss Auto gefahren

Ostheim Wegen der ab 21 Uhr geltenden Ausgangssperre wurde am Dienstag gegen 22 Uhr ein Pkw in der Bahnhofstraße einer Kontrolle unterzogen. Da der 41-jährige Fahrer auf dem Weg zur Arbeit war, verstieß er nicht gegen die geltenden Regeln. Allerdings stellten die Beamten drogentypische Anzeichen fest. Der Mann räumte den Konsum von berauschenden Mitteln ein. Bei einer anschließenden Durchsuchung stellten die Beamten sogenanntes Chrystal sicher. Der Mann wurde anschließend zur Blutentnahme auf die Dienststelle gebracht. Ihn erwarten nun zwei Anzeigen.

Account gehackt und darüber Waren angeboten

Mellrichstadt Am Dienstagmittag kam eine 37-Jährige aus Mellrichstadt zur Polizeiinspektion und erstattete Anzeige, weil ihr eBay Kleinanzeigen-Account gehackt worden war. Ein Unbekannter hatte sich Zugang zu diesem verschafft und darüber Waren zum Verkauf angeboten. Aufmerksam auf den Vorgang wurde sie, da sie Anfragen zu einem Angebot erhielt, das sie nicht online gestellt hatte. Nachdem sie sich ein neues Passwort für ihren Account hatte zukommen lassen, stellte sie fest, dass der Name ihres Accounts geändert worden war. Daraufhin veranlasste sie die Stilllegung des Kontos. Ein finanzieller Schaden ist nicht entstanden.

E-Mail-Account gehackt und per E-Mail Geld angefordert

Mellrichstadt Auch immer mehr E-Mail-Accounts fallen Betrügern zum Opfer. Ein Unbekannter verschaffte sich bereits im Dezember Zugang zum E-Mail-Postfach einer 73-Jährigen und verschickte in deren Namen eine gefälschte E-Mail an alle Kontakte. In dem Schreiben wurde den Empfängern mitgeteilt, dass die Frau in der Ukraine festsitzen würde, nachdem sie ihre Tasche mit Ausweis und Kreditkarte verloren hätte. Um ausreisen zu können, solle doch bitte knapp 1000 Euro per Moneygram überweisen. Moneygram ist ein beliebter Weg, um international Geld zu verschicken. Da in der E-Mail kein Empfänger genannt wurde, sind weitere Ermittlungen nötig.

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