Merkershausen

Probleme beim Abbiegen auf den neuen Radweg bei Merkershausen

Der neue, im Juni abgenommene Radweg zwischen Merkershausen und Kleinbardorf ist bei Radfahrern beliebt. Eine Stelle ist nicht ganz unproblematisch.
Nicht ganz unproblematisch: Wenn Fahrradfahrer von der  Merkershäuser Hauptstraße kommend auf den neuen Radweg in Richtung Kleinbardorf fahren, müssen sie die Gegenfahrbahn der Hauptstraße queren.
Foto: Alfred Kordwig | Nicht ganz unproblematisch: Wenn Fahrradfahrer von der Merkershäuser Hauptstraße kommend auf den neuen Radweg in Richtung Kleinbardorf fahren, müssen sie die Gegenfahrbahn der Hauptstraße queren.

Wie so viele andere im Frühjahr diesen Jahres geplante Veranstaltungen fand auch eine für den Sommeranfang terminierte Übergabefeier der Corona-Pandemie zum Opfer: Die beim ersten Spatenstich Anfang März für den Juni anvisierte Einweihung des neuen Radwegs zwischen Merkershausen und Kleinbardorf wurde abgesagt.

Dabei hätte der Bau der neuen, knapp zwei Kilometer langen und vom westlichen Ortseingang von Merkershausen bis zum östlich von Kleinbardorf gelegene Wegstrecke damals durchaus eine größere offizielle Würdigung verdient. Die neue Trasse, die  einen wichtigen Lückenschluss im Radwegenetz des Grabfelds darstellt, wird seit der Abnahme durch das Staatliche Bauamt  Anfang Juni rege genutzt.

Wechsel nicht unproblematisch

Ein kleines Problem gibt es allerdings, wie unlängst mehrere Leser dieser Zeitung der Redaktion mitteilten und was ein „Selbstversuch“ letztendlich bestätigte: Von Bad Königshofen kommend ist der Wechsel von der Merkershäuser Hauptstraße auf den neuen Radwegs nicht ganz unproblematisch. Denn dafür müssen die Biker beim Queren der Gegenfahrbahn auf entgegenkommende Fahrzeuge achten, die nicht selten mit relativ hoher Geschwindigkeit von der Staatsstraße 2282 nach Merkershausen abbiegen.

Eine Entschärfung der Situation könnte eine zusätzliche Beschilderung, zum Beispiel durch den Hinweis „Fahrradfahrer kreuzen“ oder eine Geschwindigkeitsbegrenzung an der Einmündung nach Merkershausen auf 30 Stundenkilometer bringen. Oder man wählt folgende Alternative für das Auffahren auf den neuen Radweg in Richtung Kleinbardorf: Die Radler nicht über die Hauptstraße, sondern den Sulzfelder Weg und am alten Sportplatz vorbei zum Radweg leiten. Dann wäre ein Queren der Hauptstraße gar nicht erst nötig.

Rott: „Sicht ist gut“

Manfred Rott, im Staatlichen Bauamt Schweinfurt  für den Radwegbau zuständiger Abteilungsleiter, kennt die Situation. Seiner Meinung nach besteht aber keine Veranlassung für das Aufstellen zusätzlicher Warnschilder.  „Die Sicht ist für die auf den Radweg abbiegenden Fahrradfahrer gut, sodass sie entgegenkommende Fahrzeuge rechtzeitig sehen und anhalten können.“ Ähnliche Situationen gebe es häufiger, wenn ein Wechsel von einer Straße auf einen Radweg oder umgekehrt erfolge. Er werde sich die Stelle aber am Sonntag im Rahmen des Grabfelder Fahrradtages mit einigen teilnehmenden Grabfeld-Allianz-Bürgermeistern noch einmal ansehen. Bei dieser Gelegenheit soll es dann doch noch eine kleine, auf wenige Personen beschränkte Einweihungsfeier geben und der neue Radweg von Merkershausen nach Kleinbardorf offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.

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