Würzburg

MP+Schüler aus Rhön-Grabfeld scheitern mit Klage gegen Nasenabstrich

Schülerinnen und Schüler in Bayern dürfen sich nicht aussuchen, welchen Corona-Test sie machen. Das Verwaltungsgericht Würzburg lehnte am Mittwoch einen Eilantrag ab.
Schüler und Schülerinnen müssen derzeit regelmäßig einen Nasenabstrich machen.
Foto: Christoph Soeder (dpa) | Schüler und Schülerinnen müssen derzeit regelmäßig einen Nasenabstrich machen.

Das Verwaltungsgericht Würzburg hat den Eilantrag zweier Schüler abgelehnt, die ihre Corona-Selbsttests mit einer Speichelprobe statt mit einem Nasenabstrich machen wollten. Die 13-jährige Gymnasiastin und ihr 12-jähriger Bruder aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld hatten erklärt, sie hätten häufig Nasenbluten und Angst vor den Tests mit einem in die Nasenhöhle eingeführten Fremdkörper. Die Verwaltungsrichter entschieden am Mittwoch, die Landesregierung schließe eine Wahlfreiheit der Schüler bei den Tests bewusst aus. Sie wolle einheitliche Tests im Klassenverband durch die Lehrkraft.

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