Schweinfurt

MP+Schweinfurt: 24-Jähriger kommt nach Mordversuch in Psychiatrie

Ein Mann soll versucht haben, seinen Mitbewohner zu töten. Doch es gibt Zweifel an der Schuldfähigkeit. Wie es dazu kam und warum sich der Geschädigte retten konnte.
Am Landgericht in Schweinfurt endete ein Sicherungsverfahren wegen versuchten Totschlags.
Foto: Horst Breunig | Am Landgericht in Schweinfurt endete ein Sicherungsverfahren wegen versuchten Totschlags.

Ein Mordversuch im Zustand der Schuldunfähigkeit: Mit dieser Erkenntnis endete nun ein mehrtägiger Prozess am Landgericht Schweinfurt. Anlass war ein folgenschwerer Vorfall im Februar dieses Jahres in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende im Landkreis Rhön-Grabfeld. Ein 24-Jähriger soll ohne erkennbaren Grund auf seinen Mitbewohner mit beiden Fäusten mehrfach eingeschlagen haben, um diesen zu töten. Das ging aus der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft hervor. Demnach soll er ihn mehrfach am Kopf getroffen haben, bis er zu Boden ging.

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