Mellrichstadt

Südliche Bauerngasse in Mellrichstadt soll ausgebaut werden

Nach einem Beschluss des Bauausschusses Mellrichstadt soll die südliche Bauerngasse von der Einmündung in die Hauptstraße bis zur Gärtnerei Loose ausgebaut werden. 
Foto: Brigitte Gbureck | Nach einem Beschluss des Bauausschusses Mellrichstadt soll die südliche Bauerngasse von der Einmündung in die Hauptstraße bis zur Gärtnerei Loose ausgebaut werden. 

In der Bauausschusssitzung vom 1. Oktober fand eine Begehung des Teilstücks südliche Bauerngasse von der Einmündung in die Hauptstraße bis zur Gärtnerei Loose statt. Nach vorliegender Schätzung belaufen sich die Kosten des Straßenausbaus auf rund 163 000 Euro brutto, wenn der Gehweg asphaltiert wird. Dazu kommen Kosten für die Wasserversorgung mit Montage und die Umrüstung auf LED-Leuchtmittel der Straßenbeleuchtung. Damals war sich das Gremium einig, dass der Gehweg gepflastert werden soll, damit er in das Konzept der Innenstadt passt. Das ist mit Mehrkosten von ca. 14 000 Euro brutto verbunden. Für die Umrüstung der Beleuchtung auf LED durch das Überlandwerk wird mit Kosten von ca. 5000 Euro gerechnet. Eigens wurde in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses darauf hingewiesen wurde, dass der Gehweg kinderwagen- und rollatorgerecht gebaut wird. Wolfgang Stahl empfahl, mit der Maßnahme zu warten, bis sich auf dem Loose-Areal etwas tut. Dem hielt Bauamtsleiter Christian Roßhirt entgegen, dass im nächsten Jahr gebaut werden müsse, weil die Mittel dafür bereitstehen. Der Schwerlastverkehr für das Loose-Areal soll ohnehin über die Gartenstraße laufen, ergänzte Bürgermeister Michael Kraus. Einstimmig beschloss der Bauausschuss die Durchführung der Baumaßnahme mit der Variante der Granitsteinpflasterung auf dem Gehweg und mit der Umrüstung der Leuchtmittel auf LED.

Verbotsschild wird entfernt

In einer Stadtratssitzung im Sommer wurde angeregt, die Fußgängerbrücke an der Realschule auch für den Fahrradverkehr freizugeben. Mit der neuen Ausführung in Stahl könnte das Verbot für den Fahrradverkehr auf der Brücke wieder aufgehoben werden. Wenn ein Schild "Fahrradweg" aufgestellt werde, müsste es auch ein Fahrradweg sein, der bestimmte Voraussetzungen erfüllt, meinte Bürgermeister Kraus. Ein Verbotsschild für Radler wäre auch nicht angemessen. Seinem Vorschlag, das Verbotsschild zu entfernen, folgten die Ausschussmitglieder einstimmig.

Aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 30. Juli wurden noch einige Beschlüsse bekannt gegeben. Für die Umstellung der Straßenbeleuchtung Bahra wegen unterirdischer Verlegung der Versorgungsleitungen erfolgte die Auftragsvergabe an das Überlandwerk Rhön. Die Instandsetzung der Treppenanlage an der Kirche in Mühlfeld geht an die Firma Karlein-Bau. Zur Kanalsanierung in Bahra und in Roßrieth stimmte der Bauausschuss den Abrechnungsmodalitäten zu. Das Planungsbüro Zehe soll die weiteren Arbeitsschritte ausführen. 

Ortsbegehung mit der Polizei

Bürgermeister Michael Kraus berichtete von einer Ortsbegehung mit der Polizei in der Hermannsfelder Straße in Eußenhausen mit dem Ergebnis, dass sich an der Situation nichts ändern lässt. Bei einer Tonnagebeschränkung würde das auch für die einheimischen Landwirte gelten. Zur Situation am Alfons-Halbig-Platz mit Ampelschaltung und Schülerverkehr wurde die Polizei gebeten, Präsenz zu zeigen. Die Polizei nahm die Straßenverkehrsbehörde dazu. Bei der Fußgängerampel sei es rechtlich so, dass die Ampel nur dann genutzt werden müsse, wenn es zumutbar ist, dorthin zu laufen (50 bis 80 Meter). Von der Einmündung Friedenstraße bis zur Ampel seien es aber 100 Meter, also könnte es den Schülern nicht verboten werden, über die Straße zu laufen.

Dass im Dorfzentrum Frickenhausen nicht viel vorangehe, beklagte Achim Reß. Es soll noch eine Machbarkeitsstudie erstellt werden, informierte Christian Roßhirt. Hans-Georg Link erinnerte daran, dass noch zusätzliche Bänke am Marktplatz aufgestellt werden sollten. Im Frühjahr oder Frühsommer könnten sich die Leute wieder auf dem Marktplatz treffen. Der Bauamtsleiter verwies auf einen Versuch mit Bänken aus Kunststoff. Es soll geprüft werden, ob das eine Lösung für weitere Flächen ist.

Arbeiten sind noch nicht ganz abgeschlossen

Benjamin Schultheis sprach auch eine Bank auf der grünen Wiese mit den anonymen Beerdigungen am Mellrichstädter Friedhof an. Die Arbeiten am Friedhof seien noch nicht ganz abgeschlossen, antwortete Bürgermeister Kraus. Der Umgriff um die Stele mit den Namenstäfelchen soll etwas abgesperrt werden. Eine Bank im Rund vor der Leichenhalle, die nicht ganz zu den anderen passt, werde austauscht.

Ein Mitglied des Stadtrates möchte in der Thüringer Straße ein Gewächshaus und ein Gerätehaus errichten. Dagegen gab es keine Einwände. Auch dem Plan eines Bauherrn, auf seinem Anwesen Am Bildstöckle in Mellrichstadt die Dachkonstruktion zu erneuern und eine Dachgaube zu errichten, wurde grünes Licht gegeben. Ein Ehepaar plant im Heidelbergblick in Mellrichstadt den Neubau eines Einfamilienhauses. Da das geplante Bauvorhaben bebauungsplankonform ist, nahmen es die Bauausschussmitglieder zur Kenntnis.

Bei einer Ortsbegehung einer Stichstraße von der Suhlesstraße zu den Hausnummern 63 und 65 wurde beschlossen, die Kosten für eine Befestigung des Stichweges zu ermitteln. Die anfallenden Kosten werden auf rund 15 000 Euro brutto geschätzt. Für eine Seitenbegrenzung mit Rundbordstein und einzeiligem Betonpflaster würden noch Kosten von ca. 2900 Euro brutto hinzukommen. Das Gremium beschloss einstimmig die Durchführung der Baumaßnahme und ermächtigte Bürgermeister Kraus zur Auftragsvergabe an den wirtschaftlichsten Bieter.

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