Bad Königshofen

Thomas Helbling erneut an der Spitze des Wasserzweckverbands

An der Spitze des WZV Gruppe Mitte stehen Thomas Helbling (rechts) und Gerd Jäger.
Foto: Regina Vossenkaul | An der Spitze des WZV Gruppe Mitte stehen Thomas Helbling (rechts) und Gerd Jäger.

In der konstituierenden Sitzung des Wasserzweckverbands Gruppe Mitte wurden die neuen Verbandsräte Gerd Jäger, Peter Kuhn und Tobias Saam begrüßt. Anschließend wählte das Gremium den Verbandsvorsitzenden und hielt sich dabei an die Empfehlung von Bürgermeister Josef Demar, der dafür plädierte, den Bürgermeister der größten Gemeinde zu wählen und das ist Thomas Helbling aus Bad Königshofen. Mit sieben Stimmen und einer Enthaltung wurde er erneut zum Verbandsvorsitzenden gewählt.

Den zweiten Vorsitzenden stellt traditionsgemäß die Gemeinde, in der sich alle Brunnen der Gruppe Mitte befinden, nämlich Großeibstadt. Thomas Helbling sprach sich für Gerd Jäger, den neuen Bürgermeister aus, der wurde ebenfalls mit sieben Stimmen und einer Enthaltung gewählt.

Die Versammlung verabschiedete eine Geschäftsordnung und besprach die Änderungen zu der vorherigen Fassung, zum Beispiel den Umgang mit Dokumenten betreffend.

Wasserlieferungen für Leinach

Diskutiert wurde über einen Wasserbezug von der Stadtlauringer Gruppe, die Voraussetzung, der Einbau einer Pumpe, wurde inzwischen geschaffen. Jährlich pumpt der Wasserzweckverband Mitte 10 000 Kubikmeter Wasser nach Stadtlauringen, um die Leitung in Betrieb zu halten. Die Stadtlauringer Gruppe hat eine Zusage für die Lieferung nach Leinach über 70 000 Kubikmeter gemacht, die Lieferungen könnten jetzt beginnen. Der Vorsitzende will den Wasserversorger entsprechend anschreiben.

In Sachen Wasserversorgung aus Oberfranken oder Thüringen gibt es nicht Neues. Bezüglich einer Sonderbezuschussung ist keine Entscheidung bei der Regierung getroffen worden. Die Förderrichtlinie nach RZWas 2018 ist auf zwei Millionen Euro pro Baumaßnahme begrenzt, das reiche bei Weitem nicht aus, sagte Helbling. Demar sprach von Unmut in der Bevölkerung, weil immer Wassersparen angesagt sei. Tobias Saam gab zu bedenken, dass viele junge Leute gar nicht wissen, dass es ein Wasserspargebot gibt. Jürgen Heusinger regte erneut an, den Bau von Zisternen zu bezuschussen. In Bad Königshofen sei man mit der gesplitteten Abwassergebühr gut gefahren, antwortete Helbling.   

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