Bad Königshofen

„TSV-Tischtennislied“ als Weihnachtsgeschenk für die Fans

Peter Kolb (links), früher selbst aktiver Tischtennis-Spieler, präsentierte beim letzten Heimspiel des TSV am Freitagabend das „TSV-Tischtennislied“. Das Mikro hielt Hallensprecher Jürgen Halbig, kräftig mitgesungen haben die „TSV-Edelfans“ Andreas Köber, der den Text schrieb, und seine Frau Ella.
Foto: Hermann Zacher | Peter Kolb (links), früher selbst aktiver Tischtennis-Spieler, präsentierte beim letzten Heimspiel des TSV am Freitagabend das „TSV-Tischtennislied“.

Das ganz große Weihnachtsgeschenk in Form eines Sieges gegen Bremen gab es am Freitagabend für die Fans der Bad Königshöfer Tischtennis-Profis zwar nicht. Das Team um Kilian Ort, das ohne Mizuki Oikawa antreten musste, hatte beim letzten Heimspiel im Jahr 2020 in der Shakehands-Arena gegen die Werderaner keine Chance und unterlag am Ende klar mit 0:3.

Weltklassespieler an der Platte

Trotzdem gingen die knapp 500 Besucher des Bundesliga-Matches nicht unzufrieden nach Hause, was vor allem zwei Gründe hatte. Zum einen trat mit Mattias Falck kein Geringerer als der aktuelle Vizeweltmeister für die Bremer an die Platte. Der 28-jährige Schwede, derzeit in der Weltrangliste auf Platz 9 geführt, präsentierte sich im im April diesen Jahres bei den Welt-Titelkämpfen in Budapest in hervorragender Form und musste sich erst im Finale dem favorisierten Chinesen Ma Long geschlagen geben.

Interview mit Matthias Falck

Im „Spanndecken-Tischtennis-Talk“ nach dem Spiel stellte sich der sympathische Weltklasse-Spieler in einem auf Englisch geführten Kurzinterviews den Fragen von Hallensprecher Jürgen Halbig. Mattias Falck zeigte sich beeindruckt von der Stimmung in der Shakehands-Arena und deutete an, dass er sich für die Olympischen Spiele in Tokio im kommenden Jahr viel vorgenommen hat. „Ich möchte wieder um eine Medaille mitspielen“, übersetzte Halbig für die erfreulich zahlreichen Beobachter der Tischtennis-Talkrunde, die aus dem Rahmenprogramm der Heimspiele nicht mehr wegzudenken ist.

Generationsübergreifend: Heinrich Seidling (Mitte) besuchte das letzte Heimspiel der TSV-Tischtennisprofis zusammen mit seinem Sohn Ralf (rechts) und Enkel (Uwe).
Foto: Alfred Kordwig | Generationsübergreifend: Heinrich Seidling (Mitte) besuchte das letzte Heimspiel der TSV-Tischtennisprofis zusammen mit seinem Sohn Ralf (rechts) und Enkel (Uwe).

Vor Spielbeginn gab es eine überraschende musikalische Einlage, indem Peter Kolb, früher selbst aktiver Spieler des TSV, zur Gitarre griff und das von Andreas Köber getextete „TSV-Tischtennis-Lied“ zur Melodie „Lied der Franken“ präsentierte. Die Aufforderung zum Mitsingen nahm das Publikum dankend an, zumal zahlreiche Kopien des Liedtextes auf den Zuschauerrängen verteilt worden waren. Unter anderem heißt es im „Köberschen Tischtennislied“ : „Auf auf, heut geht’s zum TSV, es herrscht schon mächtiger Radau, gleich kommen unsere Helden her, die machen‘s unsren Gegnern schwer.“

Jung und Alt begeistert

Auch beim letzten Heimspiel in diesem Jahr wurde wieder eines deutlich: Tischtennis ist ein Sport, der Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Bestes Beispiel: die überaus sport-affine Familie Seidling, die generationsübergreifend in der Shakehands-Arena vertreten war: Heinrich Seidling aus Ermershausen, der unlängst seinen 80. Geburtstag feierte, besuchte das Spiel zusammen mit seinem in Sulzdorf wohnenden Sohn Ralf und Enkel Uwe – und war begeistert vom Weltklasse-Tischtennis, das trotz der Niederlage des TSV auch an diesem Freitagabend  in der Shakehands-Arena geboten wurde. „Das Zuschauen macht unheimlich viel Spaß“, so Heinrich Seidling, der seit über 60 Jahren aktiver Schütze ist und schon einige große Erfolge bei Deutschen Meisterschaften  im Luftgewehrschießen feiern konnte. „Es wird sicher nicht mein letzter Besuch bei einem Heimspiel des TSV gewesen sein.“

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