Umstrittener Schweinemaststall darf gebaut werden

Das Verwaltungsgericht Würzburg hat die Haltung von 1000 Tieren neben jüdischem Friedhof von Willmars (Kreis Rhön-Grabfeld) zugelassen.
Urteilsspruch: Das Verwaltungsgericht Würzburg hat die Klage der Israelitischen Kultusgemeinde in Bayern gegen das Bauvorhaben des Landwirts abgewiesen, der einen Maststall mit 1000 Schweinen in unmittelbarer Nähe zum jüdischen Friedhof zwischen Willmars und Neustädtles plant.
Foto: Friedrich | Urteilsspruch: Das Verwaltungsgericht Würzburg hat die Klage der Israelitischen Kultusgemeinde in Bayern gegen das Bauvorhaben des Landwirts abgewiesen, der einen Maststall mit 1000 Schweinen in unmittelbarer Nähe zum jüdischen Friedhof zwischen Willmars und Neustädtles plant.

Erleichtert und erfreut ist Landwirt Thorsten Hofmann. Der Bau eines Schweinemaststalls für 1000 Tiere neben seinem Aussiedlerhof in Willmars sei für die Familie eine Existenzfrage, hatte er immer wieder betont. Ganz im Gegensatz dazu wertet die Israelitische Kultusgemeinde in Bayern den Bau, der in Sichtweite des denkmalgeschützten jüdischen Friedhofs bei Neustädtles entstehen soll, als Affront. Für jeden Juden sei der jüdische Friedhof ein heiliger Ort. Doch der Maststall, ein sehr umstrittenes Projekt, darf nun gebaut werden. Das Verwaltungsgericht Würzburg hat die Klage der Israelitischen ...

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