Waltershausen

Waltershausen: Spielplätze sind eine teure Angelegenheit

Ein schönes Areal: Der Spielplatz am Elfenweg in Walterhausen erhält eine Runderneuerung, wenn es die notwendigen Zuschüsse gibt. 
Foto: Regina Vossenkaul | Ein schönes Areal: Der Spielplatz am Elfenweg in Walterhausen erhält eine Runderneuerung, wenn es die notwendigen Zuschüsse gibt. 

Zur Gemeinderatssitzung der Marktgemeinde Saal am Montag in Waltershausen begrüßte Bürgermeisterin Conny Dahinten die Landschaftsarchitektin Josefa Will, die ihren Entwurf für den Spielplatz am Elfenweg vorstellte. Sie habe Waltershäuser Eltern in ihre Planung einbezogen, erläuterte sie, und deren Wünsche weitgehend berücksichtigt.

Die Spielgeräte in Walterhausen sind in die Jahre gekommen, eine Erneuerung ist notwendig. Außer dem Kletternetz sind fast alle Spielgeräte nicht mehr zu gebrauchen. Sie sollen aber nicht einfach nur ausgetauscht werden, sondern es soll eine schöne Anlage entstehen, die zum Spielen und Verweilen einlädt.

Die Wünsche bezüglich eines Kleinkindbereichs mit Sandspielmöglichkeiten und Nestschaukel hat die Planerin genauso eingearbeitet wie Spielgeräte zum Klettern und Rutschen für die Größeren, großzügige Sitzmöglichkeiten, damit auch ein Kindergeburtstag stattfinden könnte und einen Zaun, der aber nicht das ganze Gelände umspannen muss.

Bäume statt Sonnensegeln

Problematisch wegen möglichem Vandalismus werden ein Sonnensegel gesehen, es wurde ebenso wie das Trampolin gleich gestrichen. Zwecks Schattenbildung will die Planerin Bäume pflanzen, lieber mehr als zu wenige, wie sie bemerkte, denn bis sie richtig Schatten bringen, dauert es mehrere Jahre.

Für den Spielplatz am Elfenweg sind im Gemeindehaushalt rund 40 000 Euro Eigenanteil vorgesehen, vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) gibt es die Zusage, dass die Maßnahme mit bis zu 79 Prozent gefördert werden kann. Die Änderungen der Gemeinderäte werden eingearbeitet, der Plan wird dem ALE vorgelegt und die Fördergelder werden beantragt.

Die Gesamtsumme der Investition und die hohen Preise für zugelassene Spielgeräte erstaunte einige Gemeinderäte. Die Frage tauchte auf, ob man nicht ohne Zuschüsse den Spielplatz schneller und billiger einrichten könnte, wie bereits in Saal geschehen. Man wollte auch mehr aufs Tempo drücken, damit der Platz möglichst bald zur Verfügung steht. Letztendlich wurde jedoch dem Plan einstimmig zugestimmt. Das Wasserwirtschaftsamt und der Naturschutz müssen noch Stellung nehmen, da es sich um ein potenzielles Überschwemmungsgebiet handelt.

Und noch ein Spielplatz

Ein zusätzlicher kleiner Spielplatz entsteht an der Sonnenleite in Saal, im Neubaugebiet ist ein Areal für Kinder vorgesehen. Da es sich hauptsächlich um einen Spielbereich für kleinere Kinder handelt - die größeren Kinder bevorzugen den Spielplatz an der Kehl - werden hier die Spielgeräte selbst ausgesucht und beschafft. Im Haushalt sind dafür 20 000 Euro vorgesehen. Man entschied sich für eine Kombination zum Klettern und Rutschen, eine Schaukelkombination und ein Spielhäuschen. Dafür holt die Bürgermeisterin Angebote ein. Eventuell sollen ein Zaun gebaut und Bäume gepflanzt werden.

Unter "Informationen" teilt die Bürgermeisterin mit, dass im Bereich Wiesenflecklein keine Bäume beseitigt werden dürfen, da es sich dort um eine Ausgleichsfläche handelt.

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