Bischofsheim

Warum die Bischofsheimer Ratssitzungen auch künftig vor Ort stattfinden

Im Gasthaus zum Lindenbrunnen (Archivbild) trafen sich die Bischofsheimer Stadträte zu einer digitalen Testsitzung.
Foto: Thomas Pfeuffer | Im Gasthaus zum Lindenbrunnen (Archivbild) trafen sich die Bischofsheimer Stadträte zu einer digitalen Testsitzung.

Per Gesetz ist es zwar seit Anfang März diesen Jahres möglich, dass Stadtratsmitglieder mittels Ton-Bild-Übertragung an Stadtratssitzungen teilnehmen können, doch in der Praxis hat es sich es für den Bischofsheimer Stadtrat als nicht praktikabel erwiesen. Die Stadträte trafen sich zu einer Testsitzung im Saal des Gasthauses Lindenbrunnen in Haselbach.

Dabei habe sich gezeigt, dass es in der Praxis zu erheblichen Störungen im Sitzungsablauf komme. Die Kommunikation gestalte sich trotz hoher Disziplin der Stadtratsmitglieder als sehr schwierig. Hinzu kommen Unwägbarkeiten der Technik, die im Zusammenhang mit den formalen Auflagen kaum sinnvoll zu bewältigen seien. Nun wurde beschlossen, das Thema nicht weiter zu verfolgen und weiterhin auf andere Lösungen zu setzen, wie Schnelltests vor Sitzungsbeginn und einen größeren Sitzungsraum.

Zustimmung für mehrere Bauanträge

Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde bekannt gegeben, dass die Firma Väth (Wildflecken) mit dem Kanal-/Wasserleitungs- und Straßenbau in der Kapellenstraße in Oberweißenbrunn für 763 890 Euro beauftragt wurde. Für die Generalsanierung des Kindergartens in Oberweißenbrunn wurde mit der stufenweisen Bauauftragung der Objektplanung das Unternehmen Projekt GdbR Heine & Sagstetter beauftragt.

Zugestimmt wurde folgenden Bauanträgen:  Errichtung eines Carports auf einem Anwesen Am Pfarrgrund in Gemarkung Bischofsheim, Ausbau des Dachgeschosses mit Aufbringen von Dachgauben, Erweiterung des Balkons mit Treppenaufgang und der Errichtung eines überdachten Treppenaufganges an einem Anwesen in der Neustädter Straße in Bischofsheim, Modernisierung der Büroräume und Anbau eines Eingangsbereiches mit Windfang in Leichtbauweise in der Rhönstraße in Bischofsheim.

Positiv entschieden wurde über den Antrag  auf Vorbescheid für den Neubau eines Wohnhauses mit Garage auf einem Anwesen in der Osterburgstraße in Haselbach. Im Sommer vorigen Jahres wurde die Bauvoranfrage abgelehnt. Die neue Planung habe die Einwendungen des Stadtrats berücksichtigt, betonte der Bürgermeister. Dem Antrag auf einen neuen Anstrich der Fassade und eine zusätzliche Werbeaufschrift am Gebäude in der Schwedenstraße in Bischofsheim wurde nach dem Denkmalschutzgesetz und nach Absprache mit dem Stadtplaner Bergmann zugestimmt.

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